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03.10.2016

Drei von vier Topmanagern leiden an Donald-Trump-Syndrom

Drei von vier deutschen Spitzenmanagern zeigen ausgeprägt narzisstische Züge in ihrer Persönlichkeit: Sie stellen sich – wie US-Präsidentschaftskandidat Trump – permanent in den Mittelpunkt. Für ihre Unternehmen ist dies nicht immer von Vorteil. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Marktbeobachtung von metaBeratung.

„Unsere Erfahrung zeigt: Je größer die Selbstliebe einer Person, desto attraktiver ist für sie der Aufstieg in eine Position mit großer Entscheidungsbefugnis. Denn Narzissten suchen sich ihre Bühne“, erklärt Rainer Neubauer, Geschäftsführer von metaBeratung. Während dies in Krisenzeiten von Vorteil sein kann, schaden Narzissten ihren Unternehmen in der Regel mehr als sie ihnen nutzen.

Narzissten zerstören kreative Teamarbeit

So bietet eine Präsentation vor Investoren, einer narzisstische Führungskraft eine Bühne, auf der sie für sich und ihr Unternehmen viel erreichen kann. In anderen Situationen, in denen kreative Teamarbeit gefordert ist, riskiert eine selbstverliebte Persönlichkeit aber den Unternehmenserfolg. Denn Narzissten neigen dazu, sich selbst im Vergleich mit anderen zu überschätzen und Kritik nicht zuzulassen. „Und tragfähige Visionen zu entwickeln, braucht mehr als eine narzisstische Selbstüberschätzung“, mahnt Berater Neubauer.

Narzissten brauchen Gegenspieler

Doch Unternehmen sind diesen Risiken nicht wehrlos ausgeliefert. „Ausgeprägte narzisstische Persönlichkeiten in der Unternehmensführung brauchen innerhalb der Organisation ein Gegengewicht, damit ihr Verhalten nicht ins Destruktive kippt“, rät Neubauer. Diese Rolle könnten Vorstandskollegen oder Kontrollgremien übernehmen. Zudem kann die Unternehmenskultur Narzissten ausbalancieren.

Narzissten müssen lernen, sich selbst einzuschätzen

Daher sollten sich stark selbstbezogene Chefs ihrer Wirkung auf andere bewusst werden. Wenn sich selbstverliebte Führungspersönlichkeiten ihrer überzogenen egozentrischen Verhaltensweisen und ihrer Wirkung auf andere bewusst werden, können sie ihr destruktives Verhalten eindämmen. Individuelle Coachings sowie regelmäßige Feedback-Gespräche sind geeignet, um Manager in dieser Fähigkeit zu schulen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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