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18.03.2014

DIW: Weiterhin wenig Frauen in Vorständen

Während sich die Zahl der weiblichen Vorstandsmitglieder nur wenig bewegt, steigt der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten immerhin moderat an. Eine unrühmliche Ausnahme von diesem Trend bilden jedoch die DAX-Unternehmen.

Der Trend zu mehr Frauen in Spitzengremien in Deutschland hat sich 2013 fortgesetzt, allerdings sehr differenziert. So meldet es das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Steigende Zahlen in Aufsichtsräten

Frauen in Aufsichtsräten der Top-200-Unternehmen (Quelle: DIW)

In den Aufsichtsräten der größten 200 Unternehmen stieg der Frauenanteil um mehr als zwei Prozentpunkte auf gut 15 Prozent und damit etwas stärker als in den vergangenen Jahren, während er in den Vorständen auf niedrigem Niveau bei gut vier Prozent nahezu stagnierte. Das geht aus dem aktuellen Managerinnen-Barometer 2014 des DIW hervor.

Rückläufiger Frauenanteil in DAX-Unternehmen

In den DAX-30-Unternehmen war der Frauenanteil in den Vorständen dagegen rückläufig. Auch bei den MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen bleiben die Frauenanteile gering. Ebenfalls zurückhaltend war die Entwicklung in Unternehmen mit Bundesbeteiligung. Zudem sind Frauen als Vorsitzende von Spitzengremien in allen untersuchten Unternehmensgruppen nach wie vor der große Ausnahmefall – sowohl in Aufsichtsräten als auch in Vorständen.

Höherer Frauenanteil kein Selbstläufer

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Anstieg des Frauenanteils in Spitzengremien kein Selbstläufer ist, sich lediglich in kleinen Schritten vollzieht und auch weiterhin erhebliche Anstrengungen nötig sind. Für eine egalitäre Postenbesetzung in absehbarer Zeit sind deutlich stärkere Veränderungen erforderlich. In Deutschland könnten die öffentlichen Unternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen, von der sie derzeit aber noch weit entfernt sind.

Länder mit Frauenquote erfolgreicher

Unternehmen in Deutschland und ihre Interessenorganisationen können aber durchaus auch Vorbilder in den nordischen Ländern finden, die auch ohne staatliche Vorgaben zu deutlich mehr Frauen in Top-Gremien gelangen. Im europäischen Vergleich stieg der Frauenanteil im höchsten Entscheidungsgremium allerdings am schnellsten in Ländern mit einer Frauenquote.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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