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11.02.2014

DIHK-Chef warnt vor „Akademisierung“ der Ausbildung

Angesichts zu vieler unbesetzter Ausbildungsplätze warnt der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, vor einer “Akademisierung” des Ausbildungsmarktes.

Bild: Fotolia

Bei den in den Industrie- und Handelskammern vereinten Unternehmen wurden 2013 rund 4,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge als im Vorjahr abgeschlossen. Während die Hörsäle aus allen Nähten platzen, suchen Unternehmen händeringend nach Auszubildenden, so DIHK-Chef Eric Schweitzer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Schweitzer sprach angesichts der steigenden Studentenzahlen von einer “Akademisierung” der Ausbildung, die dem Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig schade.

Furcht vor höherer Arbeitslosigkeit

In allen Regionen Deutschlands könnten Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Bei neuen Ausbildungsverträgen gebe es einen Rückgang von rund 330.000 auf 315.000, so Schweitzer. Weiter steigende Studentenzahlen könnten sogar zu höherer Arbeitslosigkeit führen, wenn bestimmte Qualifizierungsprofile am Arbeitsmarkt nicht gefragt seien. Rund 25 Prozent der Studienanfänger – in den Ingenieurwissenschaften sogar 50 Prozent – beendeten ihr Studium ohne Abschluss.

Mehr Qualität in der Ausbildung

Anders sieht es Südwestmetall-Chef Stefan Wolf: Das Gegeneinanderausspielen von Ausbildungswegen ist aus seiner Sicht nicht zielführend, denn sowohl die Facharbeiterausbildung als auch die Hochschulausbildung sei für die Nachwuchssicherung unverzichtbar. Das Qualifikationsniveau der Bevölkerung insgesamt müsse angehoben werden. Solange rund jeder Sechste im Alter von 25 bis 35 Jahren ohne Berufsabschluss sei, gebe es noch genügend Potenzial für beide Ausbildungswege. Es müssten aber «auch Qualität und Rahmenbedingungen in einigen Zweigen der dualen Ausbildung verbessert werden», sagte Wolf der dpa.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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