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31.10.2018

Dienstreisen ins Ausland: Reisezeit ist Arbeitszeit

Schickt ein Unternehmen einen Mitarbeiter ins Ausland, zählt die komplette Reisezeit als Arbeitszeit und muss auch wie eine solche bezahlt werden. Das besagt ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts.

Bei vorübergehenden dienstlichen Auslandseinsätzen müssen die Hin- und Rückreise des Mitarbeiters komplett wie Arbeitszeit vergütet werden. Das entschieden die Richter am Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 5 AZR 553/17).

Vergütung als Überstunden

Geklagt hatte der Mitarbeiter eines Bauunternehmens, den seine Firma nach China entsandt hatte. Die Hin- und Rückreise zur ausländischen Baustelle dauerte insgesamt vier Tage. Für diese vier Tage zahlte die Beklagte dem Kläger die arbeitsvertraglich vereinbarte Vergütung für jeweils acht Stunden pro Tag, so das BAG. Also 32 Stunden. Der Kläger verlangte jedoch die Bezahlung weiterer 37 Stunden, die die Reise gedauert hatte. Seine Begründung: Es müsse die gesamte Reisezeit von der Haustür bis zur Baustelle in China und wieder zurück vergütet werden.

Das sahen die Erfurter Richter am Bundesarbeitsgericht genauso. Eine Entsendung für einen Arbeitseinsatz ins Ausland erfolge ausschließlich im Interessse des Arbeitgebers und somit sei die Hin- und Rückreise wie Arbeit zu vergüten.

Klare Regelung treffen

Konkret geht es hier um die Vergütung von Überstunden, daher müssen Arbeitgeber vor der Entsendung ihrer Mitarbeiter genau prüfen, welche Regelung zur Vergütung hier greift – ob ein Tarifvertrag oder ein Entsendungsvertrag mit genauen Regelungen.

Voraussetzung ist, das Überstunden überhaupt vergütet werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Bundesarbeitsgericht

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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