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04.09.2018

Das soll Fachkräfte nach Deutschland locken

Für Entlastung auf dem Arbeitsmarkt sorgte in den vergangenen Jahren eine hohe Zuwanderung aus dem EU-Ausland. Weil es aber den Ländern in Südeuropa wieder besser geht, lässt dieser Effekt nach.

Der Fachkräftemangel führt dazu, dass viele Unternehmen an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen. Es können zum Teil keine Aufträge angenommen werden - was Folgen für das gesamte Wirtschaftswachstum haben kann. „Insgesamt hat sich der Fachkräftemangel zu einem bedeutenden Risiko für die deutsche Wirtschaft entwickelt“, heißt es in einem Eckpunktepapier aus dem Innenministerium.

Welche Branchen sind besonders betroffen?

Zu wenige Fachkräfte gibt es vor allem in der Baubranche, der Logistik, im Pflegebereich oder im Gastgewerbe, aber auch im Maschinenbau und bei IT-Dienstleitern.

Welche ausländischen Arbeitnehmer gibt es schon?

Von den 32,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland hatten im vergangenen Jahr rund 3,6 Millionen einen ausländischen Pass. Nach einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit waren darunter 1,3 Millionen Hilfskräfte, 1,7 Millionen Fachkräfte mit entsprechender Berufsausbildung sowie etwa 570 000 Hochqualifizierte mit einer Meisterausbildung oder einem Hochschulabschluss.

Etwas mehr als die Hälfte der 3,6 Millionen ausländischen Arbeitskräfte kam aus EU-Staaten. Die größte Gruppe der Nicht-Europäer stellten mit 62.317 die Syrer, gefolgt von Arbeitskräften aus Indien (41.113), Afghanistan (40.310) und China (37.297).

Was ist geplant?

„Wir werden uns zukünftig stärker dafür einsetzen, Fachkräften aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union langfristige Chancen in Deutschland aufzuzeigen“, verspricht das Eckpunktepapier.

Vor allem ausgebildeten Fachkräften und Akademikern soll der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden. So soll die bislang für Nicht-EU-Ausländer geltende Beschränkung auf „Engpassberufe“, in denen es besonderen Bedarf gibt, fallen.

Und auch die Vorrangprüfung, bei der geprüft wird, ob eine Stelle mit einem inländischen Bewerber oder jemandem aus einem EU-Land besetzt werden kann, soll es im Prinzip nicht mehr geben.

Anerkennungsverfahren für ausländische Qualifikationen sollen erleichtert, Beratungsmöglichkeiten ausgeweitet, Deutschkurse sollen stärker gefördert werden.

Zudem sollen IT-Fachkräfte auch ohne formalen Abschluss hier arbeiten dürfen, wenn sie einen Arbeitsplatz vorweisen können.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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