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08.05.2019

Change Management: Wie viel Veränderung ist zu viel?

Eine Studie zeigt: Arbeitnehmer kennen ihre Grenzen – nur eine Minderheit steht Change-Prozessen uneingeschränkt positiv gegenüber. Wenn es zu Veränderungen kommt, erwarten sie Unterstützung vom Arbeitgeber.

Unternehmen fordern immer mehr Flexibilität und Anpassungsbereitschaft von ihren Mitarbeitern und stellen sie ständig vor neue Herausforderungen: Routinen brechen auf, Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen. Doch wie viel Veränderungsbereitschaft kann ein Arbeitgeber einfordern und wo stoßen Mitarbeiter an ihre Grenzen? Die Karriereberatung Rundstedt hat dies in ihrer jüngsten Talents & Trends-Befragung ermittelt.

Veränderungsbereitschaft im eigenen Fachbereich 

Moderne Tools, neue Herangehensweisen, fremde Aufgaben und viele Herausforderungen – diesen Veränderungen stehen Arbeitnehmer generell positiv gegenüber: 59 Prozent der Befragten geben an, innerhalb ihres Fachbereichs flexibel zu sein.

Sie bewerten neue Aufgaben nicht als anstrengend und negativ, sondern als erfrischendes Element, das die tägliche Routine aufbricht. Doch trotz dieser positiven Grundeinstellung herrscht große Uneinigkeit, ob sie sich überhaupt schon in Change-Prozessen befinden.

Während nur 37 Prozent der Befragten angeben, dass ihr Arbeitsplatz von ständiger Veränderung geprägt ist, kann dies die Mehrheit (63 Prozent) noch nicht bestätigen.

Führungskräfte bemerken Wandel am ehesten

Hier unterscheiden sich die Wahrnehmungen besonders innerhalb der Berufsgruppen: Während 56 Prozent der Führungskräfte einen ständigen Wandel am Arbeitsplatz bemerken, sinkt diese Zahl über die unterschiedlichen Berufsgruppen auf bis zu 26 Prozent bei den Facharbeitern ab.

Wo Flexibilität an Grenzen stößt

58 Prozent geben an, dass sie Veränderungen nur positiv gegenüberstehen, wenn die neue Situation keine Auswirkungen auf Arbeitszeiten, Arbeitsort und Urlaub hat.

Die geringste Veränderungsbereitschaft weisen Angestellte in weniger anspruchsvollen Berufen auf, nur 29 Prozent der Facharbeiter stehen Veränderungen positiv gegenüber.

Flexible Mitarbeiter wollen nicht noch mehr Flexibilität

Aber auch bei den flexiblen Mitarbeitern ist Fingerspitzengefühl gefragt: Nur 41 Prozent begrüßen Veränderungen am Arbeitsplatz uneingeschränkt. 25 Prozent definieren sich stark über ihre Arbeit. Sie würden eine berufliche Veränderung höchstwahrscheinlich nicht akzeptieren.

Weitere 24 Prozent kämpfen mit veränderten Prozessen und wünschen sich Routine. 18 Prozent geht der Wandel bereits zu schnell.

Arbeitgeber in der Pflicht

Kommt es zu Veränderungen, sehen knapp zwei Drittel (64 Prozent) den Arbeitgeber in der Plicht. Er soll den Mitarbeiter angemessen auf die neue Position vorbereiten.

Vor allem junge Angestellte im Alter von 18 bis 29 Jahren (70 Prozent) erwarten dann Hilfestellung von ihrem Vorgesetzten.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

von Rundstedt

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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