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20.11.2006

Bildungsdefizite gefährden High Tech-Excellenz

Die Ingenieurkarriere beginnt in der Schule

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) hat die wichtigsten Ergebnisse der VDE-Young Professional Studie 2006 veröffentlicht.

Demnach nimmt High Tech aus Deutschland in wichtigen Zukunftsbranchen weltweite Spitzenplätze ein. Die gute Position in der Mikro-, Nano-, Medizin-, Automations- und Energietechnik gilt derzeit als sehr gefestigt, allerdings werden asiatische Länder bis 2010 weiter aufholen. Laut VDE-Studie werden insbesondere die Mikro- und Nanotechnik für den Standort noch an Bedeutung gewinnen.

"Brain Drain" in die USA
Dennoch bieten für über die Hälfte der befragten Professoren und Unternehmen derzeit die USA die besten Rahmenbedingungen für Innovationen. Der der sogenannte Brain Drain wird laut Studie noch zunehmen. Eine Abwanderung von Experten ins Ausland spüren derzeit sieben Prozent der Unternehmen, 41 Prozent erwarten jedoch eine Steigerung bis 2010. Die Abwanderung von Spitzenforschern ist bereits heute empfindlich zu spüren. Dies konstatieren 37 Prozent der befragten Hochschullehrer.

Die Ingenieurquote in Technologieunternehmen steigt
Im Jahresvergleich haben die Online-Stellenangebote für Elektroingenieure um 25 Prozent zugenommen. Von den guten Perspektiven des Ingenieurberufes sind auch 97 Prozent der Young Professionals im VDE überzeugt. Drei Viertel von ihnen schrieben weniger als zehn Bewerbungen, um ihre Stelle antreten zu können. Über die Hälfte hatten bereits nach nur ein oder zwei Vorstellungsgesprächen ihren Berufseinstieg geschafft.

Nachwuchsmangel
Kritisch wird die Situation an Schulen beurteilt: Vier von fünf Professoren der Elektro- und Informationstechnik attestieren Abiturienten deutliche und zunehmende Defizite in Mathematik, Naturwissenschaften, aber auch in Deutsch. Diese Pisa-Syndrome können die Hochschulen nur noch sehr schwer ausgleichen. Der Wettlauf um Ideen und intelligente Lösungen, der Kampf um den Innovationsstandort Europa ist im Kern ein Bildungswettbewerb. Ohne massive Nachwuchsförderung werden wir nicht zu den Gewinnern zählen, so VDE-Präsident Stadler. “Wir unterstützen die Hightech-Strategie der Bundesregierung. Wir fordern gleichzeitig eine Bildungsoffensive pro Mathematik und Physik. Die Ingenieurkarriere beginnt in der Schule“.

Etwa ein Drittel der Firmen befürchtet, künftig den Expertenbedarf nicht mehr decken zu können.


Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. www.vde.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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