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16.08.2017

Aus Fachkräftemangel wird Führungskräftemangel

In einer Befragung von mehr als 1.100 HR-Führungskräften gaben 30 Prozent angegeben, dass der größte Engpass an Talenten bei potenziellen Führungskräften besteht. Nur 21 Prozent sind der Ansicht, dass dies bei Fachkräften mit spezifischer beruflicher Ausbildung der Fall sei.

Ebenfalls 21 Prozent sehen einen zunehmenden Wettbewerb unterschiedlicher Branchen um die gleichen Talente als Top-Herausforderung für Personalabteilungen an. Die Studie wurde durchgeführt von Korn Ferry Futurestep.

Nachwuchs an Führungskräften fehlt

27 Prozent der europäischen Personal-Chefs haben den Mangel an Führungstalenten zur größten Herausforderung für ihr Unternehmen erklärt.
Zwar sind in Deutschland die erste und zweite Ebene mit sehr kompetenten Führungskräften besetzt, vielfach existieren für Top-Positionen auch schon Nachfolger. Schwieriger wird es gerade, diese Nachfolge-Pipeline zu füllen, da immer weniger Kandidaten nachkommen.

Umso wichtiger sei es für deutsche Unternehmen, gerade die Potenziale junger Mitarbeiter aufzudecken und sie gezielt in die mittlere Führungsebene zu entwickeln – und langfristig zu halten. Sonst drohe in einigen Jahren nicht ausreichend Führungsnachwuchs zur Verfügung zu stehen, so die Studie.

Branchen buhlen um die gleichen Talente

Während es für IT-Profis früher das Ziel war, bei einem führenden Software-Konzern zu arbeiten, für Betriebswirte als Investment-Banker oder Unternehmensberater und für Ingenieure in der Automobilindustrie, lässt sich eine solche Branchen-Aufteilung heute so nicht mehr treffen.

„Alle kämpfen um die gleichen Talente“, sagt Jan Müller von Korn Ferry. „Dazu zählen nicht nur Spezialisten wie Data Scientists oder Cyber-Security-Spezialisten, sondern auch die besten Ingenieure, Kaufleute oder Vertriebsspezialisten.“

Nicht nur einstellen, sondern auch halten

Umso wichtiger wird es, die Talente nicht nur einzustellen, sondern auch langfristig zu halten und zu entwickeln. Zwar ist die Geschwindigkeit, in der freie Stellen besetzt werden, noch immer das wichtigste Erfolgskriterium für Rekrutierer. Das sagen 63 Prozent der Befragten in Europa. Danach aber folgt schon die Verweildauer der Talente (51 Prozent) sowie der Erfolg der jeweiligen Kandidaten in ihrem Job nach 18 Monaten (42 Prozent).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Korn Ferry

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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