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30.10.2017

Arbeitsmarkt: Darum finden Flüchtlinge keinen Anschluss

Bei Flüchtlingen, die ALG II beziehen, erschweren gemäß einer IAB-Studie zwei zentrale Probleme den Einstieg in den Arbeitsmarkt: Sprachprobleme sowie fehlende Abschlüsse. Jedoch sind fehlende Abschlüsse nicht mit mangelhafter Bildung gleichzusetzen.

Drei Viertel der Geflüchteten haben unzureichende Deutschkenntnisse, während fast zwei Dritteln ein beruflicher Bildungsabschluss fehlt. Demgegenüber steht ein vergleichsweise junges Durchschnittsalter. Das deutet auf eine gute gesundheitliche Verfassung sowie eine hohe Motivation hin.

Schere zwischen akademischer und praktischer Bildung

Die Bildung der Geflüchteten ist stark polarisiert. Einerseits hat ein Viertel keinen Schulabschluss, andererseits ist der Schulabschluss bei der Hälfte mit der deutschen Fachhochschul- oder Hochschulreife gleichzusetzen.

Diese Schere klafft auch bei den Berufsabschlüssen: Fast zwei Drittel der Flüchtlinge haben keinen beruflichen Abschluss, über ein Viertel besitzt jedoch einen Hochschulabschluss. Beim Bildungsstand ist kein Unterschied zwischen Männern und Frauen ersichtlich.

Kursangebot gegen Sprachprobleme

Fast zwei Drittel der Geflüchteten, die Leistungen vom Jobcenter beziehen, haben bereits einen Integrationskurs besucht: einen Sprachkurs mit zusätzlichen Informationen zu Geschichte, Kultur und Werten in Deutschland. Jeder Zehnte hat einen berufsbezogenen Deutschkurs besucht, jeder Vierte einen allgemeinen Deutschkurs.

Viele Flüchtlinge auf Arbeitssuche

Fast jeder vierte Geflüchtete ist seitens des Jobcenters zur Stellensuche verpflichtet; der Rest besucht zumeist Sprachkurse oder ist in Aus- oder Weiterbildung integriert. Dennoch: Jeder zweite männliche Flüchtling ohne Verpflichtung zur Arbeitssuche gibt an, dennoch auf der Suche nach einer Stelle zu sein. Bei den Frauen sucht nur jede Fünfte.

Diese Erkenntnisse gehen aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die auf einer Befragung von rund 500 Geflüchteten aus Syrien und dem Irak beruht.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

IAB

Unternehmensinformation

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Weddigenstraße 20-22
DE 90478 Nürnberg
Tel.: 0911 179-0

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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