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25.01.2019

Antiquiertes Arbeitsrecht behindert Home Office

Home Office ist heute nur bei wenigen Unternehmen Standard. Lediglich vier von zehn Arbeitgebern geben ihren Mitarbeitern die Freiheit, auch abseits der Büroräume zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter mehr als 800 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen im Auftrag des Bitkom.

Die Tendenz ist steigend: 2014 erlaubte erst jedes fünfte Unternehmen Home Office, 2016 waren es immerhin schon 30 Prozent. Die aktuelle Erhebung des Bitkom sagt, dass 40 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern Home Office ermöglichen.

46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Anteil ihrer Mitarbeiter, die im Home Office arbeiten, in den kommenden fünf Jahren steigen wird. 50 Prozent erwarten einen konstant bleibenden Anteil. „

Was spricht dagegen?

Gegen Home Office entscheiden sich Unternehmen aus verschiedenen Gründen.

Für jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) sprechen die gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz gegen Home Office. Weitere Gründe sind Sorgen um die Datensicherheit (22 Prozent), eine zu teure technische Ausstattung (16 Prozent) und die Furcht um eine abnehmende Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen (9 Prozent).

Antiquiertes Arbeitsrecht ist die Hürde

Laut Bitkom müssen die gesetzlichen Vorgaben modernisiert werden und ans digitale Zeitalter angepasst werden. So stehen der selbstbestimmten Arbeitszeitgestaltung gesetzliche Hürden wie der starre Acht-Stunden-Arbeitstag und die elfstündige Mindestruhezeit entgegen.

Wer spätabends noch mal die Dienstmails checkt und am nächsten Morgen wieder am Arbeitsplatz ist, verstößt gegen die Gesetze, sagt Rohleder. Das Arbeitsrecht ist in diesen Punkten nicht mehr zeitgemäß und setzt Arbeitnehmer massenhaft ins Unrecht. Es ist höchste Zeit, diese aus der Zeit gefallenen Regeln zu ändern.

Klare Regeln sind die Voraussetzung

Bei vielen Arbeitgebern ist Home Office genau geregelt. Drei von vier Unternehmen, deren Mitarbeiter im Home Office arbeiten, haben bestimmte Tage festgelegt, an denen kein Home Office erlaubt ist, damit alle Mitarbeiter für gemeinsame Termine zur Verfügung stehen – und so hält das im Übrigen auch der Bitkom.

Sechs von zehn machen die Anwesenheit im Büro zur Regel und Home Offie eher zur Ausnahme, etwa an nur einem Tag in der Woche. In knapp jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) muss Home Office jeweils im Einzelfall vom Vorgesetzten genehmigt werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Bitkom

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation neue Medien e.V.

Albrechtstr. 10
DE 10117 Berlin
Tel.: 030 27576-0
Fax: 030 27576-400

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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