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16.11.2018

Pendler haben 10 Prozent höhere Fehlzeiten

Pendler haben um 10 Prozent höhere Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen als Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg. Insgesamt sind sie aber weniger häufig krank geschrieben. Das geht aus dem aktuellen Report "Mobilität in der Arbeitswelt" der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Im Jahr 2017 waren Berufspendler mit 13,7 Fehltagen insgesamt einen halben Tag weniger krankgeschrieben als Berufstätige mit kurzem Arbeitsweg und 14,2 Arbeitsunfähigkeits-Tagen. Während 52,3 Prozent der Beschäftigten mit kurzem Arbeitsweg mindestens einmal krankgeschrieben waren, blieben Berufspendler nur zu 49,4 % mindestens einmal krankheitsbedingt der Arbeit fern.

Pendlen verursacht jedoch psychisch bedingte Fehlzeiten

Lange Arbeitswege scheinen die Nerven anzugreifen: Die psychisch bedingten Fehltage lagen 2017 bei Pendlern fast 11 Prozent höher als bei den Beschäftigten mit lirue, Arbeitsweg. Bei den Frauen betrug die Differenz sogar rund 15 Prozent.

Auf 100 Pendler entfielen im Jahr 2017 ganze 242 Fehltage wegen psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. 219 Fehltage waren es bei den Beschäftigten mit kurzer Anreise zur Arbeit. Der TK-Experte erklärt weiter: "Weil die Berufe, die überdurchschnittlich mit Pendeln verbunden sind, sonst eher durch geringere psychische Belastungen gekennzeichnet sind, gehen wir davon aus, dass die höheren psychisch bedingten Fehlzeiten durch das Pendeln selbst entstehen."

Straßenverkehr als Stressfaktor

Haupt-Stressor ist der Straßenverkehr, wie 2016 die Stress-Studie der TK gezeigt hat. Laut Wehner habe der Straßenverkehr damit als Stressfaktor denselben Stellenwert wie die ständige Erreichbarkeit durch Smartphone, Facebook und Co.

Die meisten Pendler gibt es in den Bereichen Luftverkehr (Piloten), Servicefachkräfte, Vertriebsmitarbeiter, ITler. Die wenigsten Pendler gibt es hier: Agrar- und Ernährungsberufe, Angestellte in privaten Haushalten wie Hauswirtschafter und Reinigungskräfte, soziale und Dienstleistungsberufe. Je spezialisierter der Beruf, desto häufiger sind lange Pendlerwege.

Bessere Ausbildung bedingt längere Pendelwege

Je höher der Ausbildungsabschluss der Beschäftigten, desto höher der Pendleranteil: Von Beschäftigten mit Promotion oder Hochschulabschluss pendelt fast die Hälfte. Beschäftigte ohne oder in Ausbildung pendeln dagegen nur zu 38 Prozent.

7,5 Prozent der pendelnden Männer und 5,4 Prozent der pendelnden Frauen legen pro Strecke 200 Kilometer oder mehr zurück. Dabei zeigt sich, dass beim Autofahren nd die psychischen Belastungen höher sind als bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Insgesamt nehmen Belastungen und Fehltage mit steigender Entfernung und Fahrzeit zu.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Techniker Krankenkasse

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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