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28.11.2019

"Bachelor Professional wertet Ingenieurabschlüsse ab"

Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass in der beruflichen Bildung einheitliche Bezeichnungen eingeführt werden. So soll es künftig einen Bachelor und einen Master Professional geben. Der VDI ist dagegen und hat gute Gründe.

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht der einheitliche Bezeichnungen für Fortbildungsabschlüsse in der beruflichen Bildung vor. Hierfür sollen unter anderem die Abschlussbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ vorgeschlagen werden, die die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung unterstreichen sollen.

Der VDI lehnt diese an die Hochschulabschlüsse „Bachelor“ und „Master“ angelehnten Bezeichnungen aus drei Gründen ab:

  • Sie verwirren, erzeugen Intransparenz und sind kontraproduktiv für Schulabgänger, Studierende, Berufstätige und einstellende Unternehmen.
  • Sie gefährden den nach langem, hartem Ringen europaweit erreichten Konsens hinsichtlich Akzeptanz und Attraktivität der eingeführten akademischen Grade.
  • Bachelor und Master Professional werten durch die sprachliche Gleichstellung die akademischen Titel Bachelor und Master ab und schaden damit den akademischen Abschlüssen insgesamt.

Abschlussbezeichnungen intransparent und unklar

Die vorgesehenen Abschlussbezeichnungen sind intransparent und verwirren bei der Berufs- und Studienorientierung junger Menschen, aber auch bei Stellenausschreibungen und der Personalrekrutierung, meint VDI-Direktor Ralph Appel. Mit der Einführung der Abschlussbezeichnungen „Bachelor Professional“ bzw. „Master Professional“ wäre eine Verwechslung mit den akademischen Graden „Bachelor“ und „Master“ vorprogrammiert.

Die vorgesehenen Bezeichnungen verwischen und gefährdeten die bisher erzielten Erfolge bei der Akzeptanz und Attraktivität der im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführten akademischen Grade in den Ingenieurwissenschaften.

International sind Missverständnisse

International sind ebenfalls große Missverständnisse zu erwarten. In Europa existiert nach vielen Jahren endlich ein einheitliches Verständnis zu den Hochschulabschlüssen „Bachelor“ und „Master“. Die Anerkennung deutscher ingenieurwissenschaftlicher Bachelor-und Master-Abschlüsse im Ausland hängt deutlich von ihrem klaren akademischen Profil ab.

Berufliche und akademische Bildungsabschlüsse unterscheiden sich erheblich, was in ihrer Bezeichnung auch zukünftig deutlich zum Ausdruck kommen müsse. Der Zusatz "Professional "für den beruflichen Abschluss wird jedoch zu einer Abwertung der akademischen Titel Bachelor und Master führen. Darüber hinaus suggeriere die Bezeichnung „Professional“ eine zusätzliche Professionalität gegenüber den Hochschulabschlüssen, die in diesem Kontext nicht vorhanden ist.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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