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21.09.2018

Sinnvolle Arbeit wichtiger als hohes Gehalt

Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit einen Sinn sehen fehlen seltener am Arbeitsplatz, haben deutlich weniger arbeitsbedingte gesundheitliche Beschwerden und halten sich im Krankheitsfall häufiger an die ärztlich verordnete Krankschreibung. Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO).

"Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen sowie das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, sind Beschäftigten deutlich wichtiger als ein hohes Einkommen", sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO und Mitherausgeber des Fehlzeiten-Reports.

98,4 Prozent der Befragten ist es am wichtigsten, sich im Job und am Arbeitsplatz wohlzufühlen. Das hat die Repräsentativbefragung von über 2.000 Erwerbstätigen des WIdO ergeben. Daraus wurde der Fehlzeiten-Report 2018 mit dem Schwerpunkt "Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit" erstellt.

Persönliche und soziale Motivationen ganz vorn

Auch eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen (97,9 Prozent), ein gutes Betriebsklima (96,8 Prozent), die Loyalität des Unternehmens gegenüber den Mitarbeitern (96,8 Prozent) sowie ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten (92,4 Prozent) empfinden sie als bedeutsam.

"Für das Sinnerleben sind den meisten Beschäftigten vor allem persönlich und sozial motivierte Aspekte ihrer Arbeit wichtig", sagt Helmut Schröder. "Leider stimmen gerade hier Wunsch und Wirklichkeit oft nicht überein." So äußerten nur 69,3 Prozent der Befragten, dass sich ihr Arbeitgeber ihnen gegenüber loyal verhält. Ein positives Betriebsklima erleben laut WIdO-Umfrage nur 78 Prozent der Beschäftigten.

Weniger Sinn = mehr Fehltage

Durchschnittlich 12 Tage haben die Befragten nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr krankheitsbedingt am Arbeitsplatz gefehlt. Passen der eigene Anspruch an das Sinnerleben im Beruf und die Wirklichkeit in der Wahrnehmung des Beschäftigten gut zueinander, berichten sie nur von 9,5 krankheitsbedingten Fehltagen.

Unterscheiden sich Wunsch und Wirklichkeit stark voneinander, liegen die Zeiten mit 19,5 Fehltagen mehr als doppelt so hoch. Dieser Zusammenhang zeigt sich auch bei den jobbedingten körperlichen und psychischen Beschwerden. Im Durchschnitt berichten 38 Prozent der Befragten über Rücken- und Gelenkschmerzen, 36 Prozent über Erschöpfung.

Empfinden Beschäftigte ihre Arbeit als sinnstiftend, werden alle Beschwerden seltener genannt. Ist das nicht der Fall, klagt etwa jeder Zweite über Rücken- und Gelenkschmerzen oder über Erschöpfung.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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