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01.04.2016

6 Tipps für eine gute Rede

Wie hält man heute eine gute Rede? Eine, mit der man die Zuhörer informiert, sie unterhält, aber auch bewegt? Rhetorikexperte und Buchautor Matthias Nöllke erklärt, worauf es ankommt.

Ob eine Rede die Zuhörer wirklich erreicht, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Gibt es eingängige Kernsätze, „Soundbytes“, die in den Ohren der Zuhörer noch lange nachklingen? Dabei genügt es nicht, sie griffig zu formulieren. Man muss sie auch richtig sprechen. Und zweitens: Passt der Anfang? Führt er zum Thema hin? Ist die Struktur der Rede stimmig? Zu guter Letzt braucht es einen überzeugenden Abschluss. 6 Tipps wir Ihre Rede gelingt:

1. Die Drei-Sekunden-Häppchen

Kurze Pausen sind außerordentlich wichtig: Für den Sprecher, um zu planen, wie es weitergeht. Für den Zuhörer, um das Gesagte zu verarbeiten. Durch die Pausen wird der natürliche Redefluss also portioniert, es entstehen kleine Häppchen. Und diese Häppchen sind ungefähr gleich lang, nämlich zwischen zwei und drei Sekunden. Die Pause dauert meist nicht länger als eine halbe Sekunde.

Machen Sie also immer wieder winzige Pausen. Das müssen Sie sich gar nicht bewusst vornehmen, sondern einfach nur zulassen. Denn es entspricht unserer natürlichen Art zu sprechen. Doch diese natürliche Art kommt uns leicht abhanden, wenn wir eine Rede halten.

2. Schöpfen Sie den Zeitrahmen nicht ganz aus

Bei den meisten informativen Reden gibt es einen zeitlichen Rahmen, der vorgegeben ist oder auf Erfahrungen beruht. Egal, ob fünf Minuten, zehn Minuten oder eine volle Stunde: Ihre Rede läuft optimal, wenn Sie die Zeit nicht vollständig ausschöpfen, sondern ein wenig früher fertig sind.

Wenn Sie sich das fest vornehmen, führt das im Ergebnis meist dazu, dass Sie (als einziger) den zeitlichen Rahmen einhalten. Und wenn Sie wirklich etwas früher enden, nimmt Ihnen das bestimmt niemand übel.

3. Lassen Sie das Publikum Vermutungen anstellen

Sie können Ihre Zuhörer stärker in Ihr Thema hineinziehen, wenn Sie nachfragen: „Was glauben Sie?“ Auch können Sie das Publikum abstimmen lassen, welche von zwei Möglichkeiten es für wahrscheinlicher hält. Danach sollten Sie es aber nicht länger auf die Folter spannen.

4. Das stärkste Argument gehört ans Ende

Sie können es sich zur Grundregel machen, dass Sie Ihr Hauptargument als Letztes ins Spiel bringen. Doch auch das erste Argument darf nicht zu schwach sein. Wollen Sie drei Argumente anführen, packen Sie das schwächste in die Mitte.

Und sind es einmal vier, steht das schwächste Element an zweiter Stelle, gefolgt von dem nächstschwächeren. Dann ergibt sich nämlich eine aufsteigende Linie. Ihre Argumente werden immer stärker.

5. Nehmen Sie Vorbehalte vorweg

Hat Ihr Publikum gegen Ihren Vorschlag irgendwelche Vorbehalte, sollten Sie es sein, der sie vorwegnimmt – und entkräftet. Gibt es bei Ihren Zuhörern irgendwelche Befürchtungen, sprechen Sie sie aus und sagen Sie, warum sie unbegründet sind. Dann haben Sie das Publikum auf Ihrer Seite. Nicht jedoch, wenn Sie über diese Vorbehalte hinweggehen.

6. Vorsicht, Bumerang-Argument!

Es gibt ein klassisches Argument, mit dem Sie Ihre Überzeugungsrede gründlich ruinieren können: Stellen Sie die Vorzüge heraus, die der Vorschlag für Sie persönlich hat. Damit auch allen klar wird, wer hier am Ende profitiert: Sie allein. Erfolgversprechender ist da schon die Gegenstrategie: Sie weisen – nebenbei – darauf hin, dass der Vorschlag für Sie persönlich mit Nachteilen verbunden ist.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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