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10.04.2018

Das Gehalt der Kollegen: Wie neugierig sind die Deutschen?

Was verdienen die Kollegen? Seit Januar muss das kein Geheimnis mehr sein. Denn im Rahmen des Entgelttransparenzgesetzes gilt (unter bestimmten Voraussetzungen) ein individueller Auskunftsanspruch. Aber: Wie groß ist eigentlich die Neugier der deutschen Arbeitnehmer beim heiklen Thema „Gehalt“?

Jeder Fünfte weiß bereits, wie viel er im Vergleich zu seinen Kollegen verdient. Die Hälfte der Befragten würde die Möglichkeit aber gerne in Anspruch nehmen und sich über vergleichbare Gehaltstrukturen im Unternehmen informieren.

Zu den Top drei Gründen, warum Arbeitnehmer sich gerne nach dem Verdienst ihrer Kollegen erkundigen möchten, gehört der Wunsch nach mehr Transparenz (57 Prozent). Aber auch das Bestreben, sich besser auf Gehaltsverhandlungen vorbereiten zu können (50 Prozent) und die Vermutung, weniger als die Kollegen zu verdienen (15 Prozent) werden genannt.

Berufseinsteiger und junge Mitarbeiter sind neugieriger

Das Interesse am Gehalt der Kollegen scheint allerdings mit der Berufserfahrung zu sinken, denn während nur sieben Prozent der 45- bis 54-Jährigen sich darüber sorgen, dass sie weniger verdienen als ihre Kollegen, vermuten das doppelt so viele der Umfrageteilnehmer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren. Generationsunterschiede werden auch beim Thema Transparenz deutlich: Jeder dritte Millennial (24 bis 34 Jahre) wünscht sich mehr Transparenz beim Gehalt aber nur jeder vierte der älteren Generation (45-54 Jahre) würde aus diesem Grund nach dem Gehalt der Kollegen fragen.

Transparenz per Gesetz – jedenfalls ein bisschen

Das Entgelttransparenzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, ihren Arbeitnehmern das Gehalt ihrer Kollegen auf Anfrage transparent vorzulegen, jedoch mit einigen Einschränkungen: Das Unternehmen muss mindestens 200 Mitarbeiter beschäftigen, Vergleiche sind nur bei mehreren Kollegen in vergleichbarer Position möglich und auch regionale Aspekte werden nicht berücksichtigt.

Frauen wollen weniger Transparenz

Es geben aktuell 35 Prozent der Befragten an, dass sie von der Möglichkeit, sich über das Gehalt der Kollegen zu informieren, keinen Gebrauch machen würden. Hauptgründe hierfür: fehlende Relevanz (49 Prozent), der Wunsch, dass das eigene Gehalt nicht ebenfalls offengelegt wird (33 Prozent) und die Meinung, dass das Gehalt individuell verhandelt werden sollte (22 Prozent). Insbesondere Frauen sind dabei die Geheimniskrämer: Während 38 Prozent der weiblichen Arbeitnehmer wollen, dass das Gehalt privat bleibt, stimmen dem nur 29 Prozent der Männer zu.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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