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10.12.2013

Frauenanteil in Chefetagen steigt auf ein Viertel

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt, besonders in Großbetrieben ist er um mehr als das Doppelte gewachsen. Trotzdem liegen kleine Unternehmen und Betriebe im Osten Deutschlands vorne, wenn es um den Frauenanteil im Management geht.

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt, variiert aber je nach Betriebsgröße und Branche. Das zeigen neue Daten des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Kleine Betriebe führen gerne weiblich

Besonders Kleinstbetriebe mit bis zehn Mitarbeitern setzen auf Frauen in ihren Chefetagen. Hier liegt der Frauenanteil in der ersten Führungsebene bei 28 Prozent. Den größten Sprung gab es in Großbetrieben mit 500 und mehr Beschäftigten. Zwischen 2008 und 2012 stieg der Frauenanteil dort von neun auf 19 Prozent. Allerdings liegen die Großunternehmen damit immer noch unter dem Durchschnitt von 26 Prozent. Den geringsten Frauenanteil im obersten Management weisen mittelgroße Unternehmen mit nur 16 Prozent aus.

Zweite Führungsebene mit mehr Frauen

In der zweiten Managementstufe sind 38 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt. Doch auch hier bietet sich ein ähnliches Bild: Je größer das Unternehmen, desto weniger Frauen gibt es in Führungspositonen. In großen und mittelgroßen Betrieben liegt die Quote bei 26 Prozent.

Gesundheit und Erziehung sind Frauensache

Differenziert man nach Branchen, sticht der Sektor “Gesundheit, Erziehung, Unterricht” hervor mit 46 Prozent Frauenanteil im obersten Management und 70 Prozent in der zweiten Führungsebene. Besonders drastisch ist der Unterschied in der Finanz- und Versicherungsbranche: Obwohl Frauen hier 55 Prozent aller Beschäftigten ausmachen, sind nur 11 Prozent der Chefs weiblich. Das wird nur noch unterboten vom Baugewerbe mit neun Prozent.

Mehr Frauen im Osten

In Ostdeutschland schaffen es mehr Frauen an die Spitze als in Westdeutschland: Gut 30 Prozent der ersten und 46 Prozent der zweiten Ebene sind mit Frauen besetzt. Der Unterschied zum Westen beträgt damit sechs auf der ersten und auf der zweiten Ebene zehn Prozentpunkte.

„Beachtlich ist, dass im Jahr 2012 der Anteil von Frauen auf der zweiten Führungsebene in Ostdeutschland erstmals über ihrem Beschäftigtenanteil liegt“, schreiben die IAB-Forscherinnen Susanne Kohaut und Iris Möller.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB
www.iab.de

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA)
Susanne Kohaut
Susanne.Kohaut@iab.de

Unternehmensinformation

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Weddigenstraße 20-22
DE 90478 Nürnberg
Tel.: 0911 179-0

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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