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05.12.2019

Chefs haben nach wie vor kein gutes Image

Chefs haben nach wie vor kein besonders gutes Image bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einer aktuellen Untersuchung der Organisations- und Personalberatung Korn Ferry haben 58 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich von ihren Vorgesetzten nicht ausreichend gefördert fühlen würden. Und 39 Prozent haben sogar ausgesagt, dass ihre Chefs sie schon mindestens einmal komplett im Regen stehen gelassen haben.

Chefs bekommen in der Untersuchung auch in anderen Bereichen schlechte Noten. 52 Prozent der Befragten sagen, ihr Vorgesetzter habe schon einmal die Lorbeeren anstatt ihrer eingeheimst. Und 56 Prozent sagen, dass ihr Chef sie wenig oder gar nicht motivieren kann.

In einer solchen Zeit des Umbruchs könne ein Chef nicht mehr auf Kontrolle und Delegieren festgelegt werden, so Studienautor Holger Winzer. Er soll vielmehr Inspirieren, Fördern, Befähigen, Zuhören. Dazu benötigten Führungskräfte aber ganz neue Kompetenzen und müssen Techniken erlernen, um dies in die Praxis umsetzen zu können.

Selbst Chef sein – das will nur eine Minderheit

Zwar wünschen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Förderung und Motivation von ihren Chefs, gleichzeitig haben sie aber einen hohen Respekt vor ihnen. Eine Minderheit (40 Prozent) denkt, dass sie den Job besser ausfüllen könnte als ihr Boss und nur 32 Prozent würden überhaupt den Job des Vorgesetzten haben wollen. Nur 25 Prozent halten sich für cleverer als ihr Chef und 65 Prozent sagen, dass sie von ihrer Führungskraft etwas lernen konnten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen, wie sich die Profile ihrer Vorgesetzten ändern, insbesondere im mittleren Management. Und sie sind oft empathisch und demütig genug zu erkennen, dass auch der Chef nur ein Mensch ist. Eine solche Haltung hilft Unternehmen übrigens ungemein in dieser Zeit der großen Veränderungen, die Rollen ihrer Führungskräfte neu zu definieren und mit Leben zu füllen.

Denn wer inspiriert, gefördert und befähigt werden möchte, der sollte zugleich seinen Vorgesetzten zugestehen, dass auch sie Bedürfnisse und Herausforderungen haben, die zu bewältigen sind. Darum halte ich es für entscheidend, nicht stets den Fehler nur bei den Führungskräften zu suchen. Sondern richtig ist: Führungskräfte weiterentwickeln, aber zugleich eine Atmosphäre und Kultur schaffen, in dem das überhaupt möglich ist – und in der sich dann auch jede einzelne Mitarbeiterin und jeder einzelne Mitarbeiter weiterentwickeln kann und muss.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Korn Ferry

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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