nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
19.01.2017 8. Sonstiges
Frage & Antwort

8.24 Zusätzliche APZ 3.1 über Werkstoffzertifikate hinaus und Notwendigkeit einer speziellen QM-System-Zulassung bei Druckbehälterwerkstoffen

Wir sind Hersteller von Maschinen die wir aus zugekauften Halb- und Fertigteilen durch schweißen, spanen, honen usw. bauen. Unsere Kunden verlangen ein APZ nach 10204-3.1 für die Materialien (1.4404; Gussrohlinge G-AlSi10Mg WA, GG25, usw.) die wir verwenden und gefügt haben! Reicht es wenn ich von unseren Zulieferern ein APZ 3.1 verlange und beilege oder muss ich als Abnahmebeauftragter weitere Prüfungen im Haus veranlassen?

Außerdem: Laut DIN EN 10204 / Jan 2005 Seite 8 steht als Verweis unter dem Bild ZA.1 für Ausstellung eines Abnahmeprüfzeugnisses 3.1 für Druckbehälterwerkstoffe das ein geeignetes Qualitätsmanagementsystem erforderlich ist mit einer Fußnote b: "Qualitätsmanagementsystem des Werkstoffherstellers, das in Bezug auf die Werkstoffe einer spezifischen Bewertung unterzogen wurde, zertifiziert durch eine in der Gemeinschaft niedergelassene zuständige Stelle."

Müssen wir nun noch unser QMS extern zertifizieren lassen?

Antwort:

Wenn der Kunde in seiner Bestellung keine besonderen Prüfungen (und dafür einen Prüfbericht) verlangt, dann sollten Sie auf keinen Fall von sich aus irgendetwas "anbieten". Der Kunde muss sagen, was er will!!

Der Hinweis in ZA.1 von EN 10204 gilt ausschließlich für Werkstoffe, die für druckbeaufschlagte Bauteile (z.B. Gehäuse) gelten, soweit das betreffende Gerät unter die EU-Druckgeräterichtlinie fällt. Wenn so etwas der Fall wäre, müsste ebenfalls der Besteller (d.h. derjenige, der ein Druckgerät selbst herstellt) in seiner Bestellung darauf hinweisen, dass das Material nur von einem speziell zugelassenen Werkstoffhersteller beschafft werden muss. Dies ist in Deutschland üblichweise die berühmte Zulassung nach AD 2000 W0. Eine europäische Norm dazu ist DIN EN 764 Teil 5.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

beantwortet Ihre Fragen zu Produktkonformität und Prüfbescheinigungen.


Stellen Sie Herrn Friederici Ihre Frage!


Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Managementsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwerpunktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

Im expert Verlag, Tübingen, erschien kürzlich sein Buch "Konformität von Produkten - Gesetzliche Anforderungen, Konformitätsbewertungen, Konformitätsdokumente, Prüfbescheinigungen".

Rückfragen beantwortet Herr Friederici gern auch telefonisch unter Tel. 036601 / 556544.

ingolf.friederici@gmail.com