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31.07.2019 4. Aussteller und bestätigende Personen
Frage & Antwort

Übernahme von Ergebnisse aus Prüfprotokollen in ein 3.2 Zeugnis

Einer unserer Lieferanten lässt den Warmzugversuch im Beisein des TÜV bei einem akkreditierten Prüflabor durchführen. Der TÜV stempelt die Prüfprotokolle ab. Der Lieferant überträgt diese Daten in ein 3.2 Zeugnis, der TÜV unterschreibt das 3.2 Zeugnis mit.
Allerdings nennt der Lieferant in dem 3.2 weder das Prüflabor, noch legt er die Prüfprotokolle bei.
Ist diese Vorgehensweise in Ordnung ? Gibt es irgendeine Forderung (Regelwerk) die verlangt, dass das Labor in dem 3.2 Zeugnis zu nennen ist bzw. die Protokolle beizufügen sind?

Antwort:

Die Vorgehensweise Ihres Lieferanten ist durchaus korrekt. Es spielt keine Rolle, "wo" die Prüfungen durchgeführt wurden. Der Lieferant kann in sein eigenes APZ 3.2 (oder auch 3.1) alle Prüfergebnisse seiner Zulieferer, externer Prüflaboren usw. übertragen. Das ist legitim und auch nach EN 10204 zulässig (siehe Abschnitte 4.1 und 4.2 der Norm). Die Tatsache, dass der TÜV dann das Schlussdokument (des Lieferanten) abzeichnet, stellt den Schlussstein dar und impliziert, dass der TÜV-Vertreter die eigentliche Protokolle gesehen und geprüft hat.
Es gibt keinerlei normative Festlegungen, wie ein Dokumentensatz zusammenzustellen ist und ob Übertragung von Daten zulässig ist oder nicht. Allenfalls könnten in Kundenspezifikationen Einschränkungen dazu festgelegt sein.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

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Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Manage-
mentsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwer-
punktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

ingolf.friederici@gmail.com