nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
17.06.2015 4. Aussteller und bestätigende Personen
Frage & Antwort

4.65 Forderung eines APZ 3.1 von einem Händler

Wir sind Großhändler und importieren Waren von Herstellern aus Taiwan und China, die wir unter unserer Eigenmarke an Wiederverkäufer vertreiben.
Einer dieser Wiederverkäufer, der die Automobilindustrie beliefert, fordert von uns nun für jede Lieferung ein APZ EN 10204 - 3.1.

Meine Frage ist, ob wir dieses überhaupt ausstellen dürfen, da ich im Internet gelesen habe, dass nur der Hersteller oder derjenige, der die Spezifikationen des Rohprodukts verändert, dieses ausstellen darf.

Antwort:

Dies ist ein ewig junges und heiß umstrittenes Thema!

Zunächst ist festzustellen, dass stets derjenige, der sich als Hersteller ausgibt, z.B. durch Anbringung seines Logos usw. an den Produkten, die gesamte Produktverantwortung gegenüber dem Markt und den Kunden trägt. Man muss bedenken, dass ja der weitaus größte Teil von Produkten zusammengesetzt ist (z.B. eine Maschine, ein Gerät, Komponenten usw.) und die Einzelteile/Baugruppen von zig verschiedenen „Herstellern“ stammen können. Dem Markt und dem Käufer gegenüber steht deshalb derjenige gerade, der die Gesamtkonfiguration ausliefert.

Aus diesem Grund könnte er auch ein APZ 3.1 ausstellen, in dem er Prüfergebnisse aus Dokumenten der eigentlichen „Herstelle/Lieferanten“ und aus eigenen Prüfungen aufführt.

In dem vorliegenden Falle ist es aber wichtig, von den Wiederverkäufern einzufordern, welche Produktmerkmale denn mit Prüfergebnissen im APZ 3.1 bestätigt werden sollen.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

beantwortet Ihre Fragen zu Produktkonformität und Prüfbescheinigungen.


Stellen Sie Herrn Friederici Ihre Frage!


Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Managementsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwerpunktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

Im expert Verlag, Tübingen, erschien kürzlich sein Buch "Konformität von Produkten - Gesetzliche Anforderungen, Konformitätsbewertungen, Konformitätsdokumente, Prüfbescheinigungen".

ingolf.friederici@gmail.com