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19.11.2018 1. Arten von Prüfbescheinigungen und Konformitätsdokumenten
Frage & Antwort

Abnahmeprüfzeugnis 3.1B für Sensoren mit Beschichtung

Wir produzieren Sensoren aus zB.1.4404, die mit PTFE beschichtet sind. Kunden verlangen oft ein 3.1, jedoch ist ein solches Abnahmeprüfzeugnis nur für metallische Erzeugnisse nötig. Müssen nicht produktberührende Stahlteile (die beschichtet sind oder außerhalb des Produktetanks liegen) auch in das 3.1 aufgenommen werden?

Antwort:

Aus dem Anwendungsbereich der Norm geht hervor, dass Prüfbescheinigungen auch für nichtmetalllische Werkstoffe ausgestellt werden können.

Entscheidend ist aber, welche Eigenschaften der Kunde in einem APZ 3.1 mit Prüfergebnissen bestätigt haben möchte. Dies muss er seinem Lieferanten auch mitteilen (d.h. in der Bestellung angeben). Die Angabe "mit APZ 3.1 nach DIN EN 10204" oder ähnlich ist dazu völlig unzureichend. Eine Ausnahme von dieser Pflicht gibt es nur in zwei Fällen:

  • a) wenn in einer in der Bestellung in Bezug genommenen Norm festgelegt ist, für welche Eigenschaften die Prüfergebnisse in einem Zeugnis enthalten sein müssen,
  • b) wenn in einer Kundenspezifikation genauso verfahren wird.

Da wir es im beschriebenen Fall mit einem nichtrostenden Stahl (1.4404) zu tun haben, der außerdem noch mit einem ausgesprochen neutralen Kunststoff (Teflon) beschichtet ist, sind wohl die chemische Zusammensetzung des Stahls und entsprechende Eigenschaften des Teflon von Bedeutung. Aber wie gesagt, der Kunde muss dem Lieferanten mitteilen, was er benötigt.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

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Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Manage-
mentsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwer-
punktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

ingolf.friederici@gmail.com