nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
06.10.2009 8. Sonstiges
Frage & Antwort

8.9 EN 10204 oder DIN 55350 Teil 18?

Einige Kunden / Lieferanten bestehen auf die sogenannten Qualitätsprüfzertifikate gemäß DIN 55350 Teil 18 mit dem Hinweis das diese Norm die für Funktionsprüfungen sei. (Leistungsprüfungen, Geräuschmessungen, Prüfen mit Flüssigkeiten usw).

Dies führt imer wieder zu Diskussionen welche der Zertifikate richtig ist. Gibt es rechtliche Bedenken gegen Zertifikate gemäß DIN 55350 Teil 18?

Antwort:

DIN 55350 Teil 18 (Juli 1987) hat sich - obwohl eigentlich eine gute Norm - nur in wenigen Branchen wie z.B. bei der Bundeswehr durchgesetzt. Deshalb hatte man 2003 auch die Zurückziehung der Norm beschlossen. Aus dieser Zeit stammt auch meine zu dieser Frage zuvor geäußerte Feststellung, die Norm sei ungültig. Im Spätjahr 2003 wurde der Zurückziehungsbeschluss aufgehoben und die Norm ist nach wie vor gültig. Nachteilig ist, dass sie praktisch auf Deutschland beschränkt ist und keinerlei internationales Pendant hat. Vertraglich können die verschiedenen Zertifikate nach dieser Norm jederzeit vereinbart werden; insofern gibt es keine rechtlichen Bedenken.

Sachlich ist festzustellen, dass die Norm 8 verschiedene Arten von Prüfzertifikaten kennt. Da muss man schon genau hingucken und sich die Bedingungen anschauen, die mit der einzelnen Art verbunden sind. Es muss also unbedingt eine der Kurzbezeichnungen 4.1.1 bis 4.3.4 angegeben werden. Es gibt drei Namen: Herstellerzertifikat, Herstellerprüfzertifikat, Abnahmeprüfzertifikat.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

beantwortet Ihre Fragen zu Produktkonformität und Prüfbescheinigungen.


Stellen Sie Herrn Friederici Ihre Frage!


Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Managementsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwerpunktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

Im expert Verlag, Tübingen, erschien kürzlich sein Buch "Konformität von Produkten - Gesetzliche Anforderungen, Konformitätsbewertungen, Konformitätsdokumente, Prüfbescheinigungen".

Rückfragen beantwortet Herr Friederici gern auch telefonisch unter Tel. 036601 / 556544.

ingolf.friederici@gmail.com