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12.07.2010 5. Pflichten des Bestellers und Lieferanten
Frage & Antwort

5.39 Nachträgliche Erstellung eines Zeugnisses EN 10204 3.1 B

Kann ein solches Zeugnis nachträglich erstellt werden.
Welche Angaben sind zwingend erforderlich?

Antwort:

Zunächst muss ich berichtigen: Das Abnahmeprüfzeugnis 3.1.B nach der Normausgabe 1994 ist nunmehr ein 3.1 geworden.

Zu den beiden eigentlichen Fragen:

a) eine nachträgliche Erstellung eines Abnahmeprüfzeugnisses 3.1 ist in der Regel nicht mehr möglich, weil der Zusammenhang zwischen den Prüfergebnissen (die im Zeugnis dokumentiert werden) und dem Liefergegenstand nicht mehr gegeben ist; wegen der fehlenden Kennzeichnung von z.B. Werkstoffbezeichnung, Schmelzen- oder Chargen-Nr. am Gegenstand und den gleichen Angaben im Zeugnis.

b) Lesen Sie bitte die vielen Fragen und Antworten im Forum einmal durch, dann sehen Sie, was alles erforderlich ist. Das Wichtigste ist, dass in der Bestellung direkt oder durch Verweise auf Normen und/oder Spezifikationen usw. klar festgelegt sein muss, für welche Eigenschaften eines Produktes ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 verlangt wird. Ohne diese Angabe weiß der Lieferant/Hersteller nicht, was er denn bestätigen soll. Da ist der Besteller in der Pflicht.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

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Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Managementsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwerpunktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

Im expert Verlag, Tübingen, erschien kürzlich sein Buch "Konformität von Produkten - Gesetzliche Anforderungen, Konformitätsbewertungen, Konformitätsdokumente, Prüfbescheinigungen".

Rückfragen beantwortet Herr Friederici gern auch telefonisch unter Tel. 036601 / 556544.

ingolf.friederici@gmail.com