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07.06.2007 2. Formale Anforderungen (Inhalte, Form)
Frage & Antwort

2.4 Kann man ein 3.1-Abnahmeprüfzeugnis zurückweisen?

Kann ein Kunde heute ein 3.1-Abnahmeprüfzeugnis zurückweisen, weil er in seiner Bestellung ausdrücklich ein Werksprüfzeugnis DIN EN 10204-2.3 verlangt?

Antwort:

Theoretisch könnte er das, weil Sie ihm formal etwas anderes liefern als bestellt. Praktisch jedoch brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Er wird Ihr 3.1 akzeptieren müssen. Dies deshalb, weil er in seiner Bestellung nur auf die Normnummer DIN EN 10204 verwiesen hat und nicht auf eine bestimmte Ausgabe der Norm. In solchen Fällen gilt stets die letzte Fassung (hier also die von 2005). Und in der gibt es kein 2.3 mehr! Als Ersatz ist aber sachlich das 3.1 die einzige Alternative. Hätte er geschrieben "Werksprüfzeugnis DIN EN 10204:1995-2.3" und sich damit auf die ungültige Fassung bezogen, dann wäre er im Recht gewesen, weil gemäß Vertragsfreiheit man sich selbstverständlich auch auf ältere Dokumente beziehen kann, aber dann (bei gleicher Nummer) mit Zitat der Ausgabe oder Revision.

Vergleichen Sie es mit dem Beispiel, er schreibt Ihnen eine Zeichnungsnummer ohne Hinweis auf eine Revisions- oder Änderungsnummer, dann fertigen Sie nach dem letzten Index. Will er einen Zustand nach einem früheren Index haben, muss er diesen doch angeben. Dies nennt man "gleitende" oder "starre" Verweisung.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

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Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Managementsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwerpunktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

Im expert Verlag, Tübingen, erschien kürzlich sein Buch "Konformität von Produkten - Gesetzliche Anforderungen, Konformitätsbewertungen, Konformitätsdokumente, Prüfbescheinigungen".

ingolf.friederici@gmail.com