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08.08.2011 2. Formale Anforderungen (Inhalte, Form)
Frage & Antwort

2.26 Materialkennzeichnung

Wir haben HEM Zuschnitte mit einem 3.1 Zeugnis erhalten. Es fehlt eine Stempelung auf den Zuschnitten.

Nun können wir nicht das Material dem Zeugnis genau zuordnen. Die Frage lautet, muss der Hersteller alle Zuschnitte stempeln lassen, damit die Rückverfolgbarkeit von unserer seite aus gewährleistet ist, oder nicht?

Antwort:

Wenn Einzelteile geliefert werden, für die ein APZ EN 10204-3.1 (für die Werkstoffeigenschaften) vereinbart wurde und die von einer größeren Einheit abgeschnitten (z.B. von Stange, Rohr usw.) - oder ausgeschnitten (z.B. Brennschnitte aus Blech) wurden, so müssen auf allen Teilen eine gleiche Kennzeichnung vorhanden sein, die sich auch auf dem Zeugnis wiederfindet. Häufig ist das die Schmelzen-Nr. und die Werkstoffbezeichnung oder Werkstoff-Nr. Es könnte aber auch ein geeignetes Kürzel sein.

Wichtig ist, dass diese Kennzeichnung sich eben am Teil und auf dem Dokument wiederfindet. Die Art der Kennzeichnung der Zuschnitte, also z.B. mittels Schlagzahlen, Gravur, dauerhafte Farbe usw.) müssen Sie gegebenenfalls (rechtzeitig) vereinbaren, falls durch die Art der Kennzeichnung Be- und Verarbeitungsprobleme auftreten könnten. Falls es sich um extrem kleine Teile handeln würde oder die Oberfläche nicht "beschädigt" oder beeinflusst werden dürfte, müsste ein anderes Rückverfolgungsverfahren eingesetzt werden.

Produktkonformität und Prüfbescheinigungen
Ing. Ingolf Friederici

Ing. Ingolf Friederici

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Über den Experten

Ingolf Friederici, Experte für Managementsysteme, Konformitätsfragen und zugehörige Normen, führt seit vielen Jahren Seminare und Workshops durch, schwerpunktmäßig als unternehmensindividuell gestaltete Inhouse-Veranstaltungen.

Im expert Verlag, Tübingen, erschien kürzlich sein Buch "Konformität von Produkten - Gesetzliche Anforderungen, Konformitätsbewertungen, Konformitätsdokumente, Prüfbescheinigungen".

ingolf.friederici@gmail.com