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23.07.2014 Methoden und Werkzeuge
Frage & Antwort

KVP versus Produktionssystem

Was ist der Unterschied zwischen KVP und einem (Firmen-)Produktionssystem?

Wir haben 1992 in unserer Firma begonnen, den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu leben. Heute finde ich sehr viele der von uns eingesetzten Komponenten unter dem Begriff "Produktionssystem" wieder. Worin unterscheidet sich dieses System vom KVP?

Antwort:

Mit Begriffen und Schlagwörtern ist das so eine Sache. Einerseits meinen deren "Erfinder" meist, etwas Neues, Großartiges entwickelt zu haben, andererseits - und das ist durchaus sinnvoll - bauen neue Ideen meist auf den bisherigen Methoden und Erfahrungen auf.

Ich sehe es so, dass KVP zum einen eine Denkhaltung und Kultur darstellt, die sich mit dem Erreichten allenfalls kurzfristig zufrieden gibt, und zum anderen beschreibt KVP den Prozess der immer weitergehenden Verbesserung in einem konkreten Umfeld.

Ein Produktionssystem kann ein solches Umfeld darstellen, denn es fasst die in einem Unternehmen zur Organisation der Produktion angewendeten Methoden und deren Interaktionen zu einem logischen, zielorientierten System zusammen. Dazu weist ein Produktionssystem neben den operativen Prozessen auch Führungs- und Unterstützungsprozesse auf, wie beispielsweise Controlling und Weiterbildung.

Selbstverständlich ist bzw. sollte KVP ein Teil eines solchen Produktionssystems sein. Viele Werkzeuge und Methoden wie statistische, Problemlösungs- oder gruppendynamische Methoden werden dabei sowohl von KVP als auch von anderen Prozessen innerhalb des Produktionssystems genutzt.

Und KVP kann seinerseits neben der Verbesserung der operativen Prozesse auch zur kontinuierlichen Verbesserung der erwähnten Führungs- und Unterstützungsprozesse beitragen. Ähnliches gilt übrigens auch für die Verwandtschaft von KVP mit Six Sigma oder Lean Production.

Dr. Thomas Wolter

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KVP in der Praxis

Unser Experten beantworten Ihre Fragen zum Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) in der Praxis.


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Über die Experten

Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


Johannes Öhl

Johannes Öhl, seit 1994 bei SAP, war bis 2013 tätig als Process Manager für Continuous Improvement. Er war weltweit verantwortlich für den Aufbau und Betrieb des KVP Prozesses in 22 Ländern mit über ca. 15000 Mitarbeitern. 800 Manager wurden als KVP Beauftragte ausgebildet und damit KVP in der Breite der Firma verankert. Er hat ca. 70 KVP-Experten ausgebildet und mit ihnen dutzende von KVP-Workshops durchgeführt.


Thomas Wolter

Dr.-Ing. Thomas Wolter, Unternehmensberater zum Prozess-, Qualitäts- und Excellencemanagement, ist KVP-Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ). Er leitet den DGQ Regionalkreis in München und ist Senior Assessor des Europäischen Excellence Award sowie des Ludwig Erhard Preises. Zuvor verantwortete Wolter verschiedene Aufgaben im Qualitäts- und Technologiemanagement der Siemens AG.