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09.01.2014 Einführungsphase
Frage & Antwort

Doppelt besetzt

Wir arbeiten im 3-Schichtbetrieb in der Produktion. Müssen wir jetzt zwei KVP-Gruppen an denselben Arbeitsplätzen gründen?

Antwort:

Dies betrifft ein häufiges Thema bei Schichtarbeitsplätzen: Wer hat das Sagen über Veränderungen am Arbeitsplatz? Das kann im Gegensatz zu herkömmlichen Organisationsformen nicht mehr der „Meister“ sein – ausgenommen in sicherheitsrelevanten und gesetzlichen Anforderungen oder bei Auswirkungen auf das Prozessergebnis.

Alle Mitarbeiter an den betroffenen Arbeitsplatzgruppen haben im KVP ein Mitwirkungsrecht und sollten in einer Gruppe mitarbeiten. Dies kann so organisiert werden, dass sich die Gruppe 1 Mal jede Woche bei Schichtwechsel trifft und KVP-Arbeit betreibt. Sie wird dann auch die normale Schichtübergabe mit anhängen. Damit ist die Kommunikation zumindest im 2-Schichtbetrieb hergestellt.
Bei gut funktionierender Kommunikation zwischen den betroffenen Mitarbeitern der Früh- und der Spätschicht kann auch mit wechselnder (Schicht-) Besetzung der Gruppe gearbeitet werden; allerdings halte ich den Kommunikations- und Abstimmungsaufwand dabei für deutlich höher. Im durchwechselnden 3-Schichtbetrieb ist dies aber wohl die Organisationsform der Wahl.

Schwierig ist es im 3-Schichtbetrieb, bei dem eine feste Nachtschicht die Produktion aufrechterhält. Hierfür ist eine Mischform aus den oben geschilderten Modellen angebracht, wobei die Kommunikation dem Gruppenmoderator oder Gruppensprecher obliegt. Er ist dann auch dafür verantwortlich, dass die Ansprüche und Meinungen aus der Nachtschicht in die Gruppe hineingetragen werden und andererseits die Vorhaben und Ergebnisse der Gruppe ihnen mitgeteilt werden.

Thomas Wolter

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Über die Experten

Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


Johannes Öhl

Johannes Öhl, seit 1994 bei SAP, war bis 2013 tätig als Process Manager für Continuous Improvement. Er war weltweit verantwortlich für den Aufbau und Betrieb des KVP Prozesses in 22 Ländern mit über ca. 15000 Mitarbeitern. 800 Manager wurden als KVP Beauftragte ausgebildet und damit KVP in der Breite der Firma verankert. Er hat ca. 70 KVP-Experten ausgebildet und mit ihnen dutzende von KVP-Workshops durchgeführt.


Thomas Wolter

Dr.-Ing. Thomas Wolter, Unternehmensberater zum Prozess-, Qualitäts- und Excellencemanagement, ist KVP-Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ). Er leitet den DGQ Regionalkreis in München und ist Senior Assessor des Europäischen Excellence Award sowie des Ludwig Erhard Preises. Zuvor verantwortete Wolter verschiedene Aufgaben im Qualitäts- und Technologiemanagement der Siemens AG.