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25.02.2014 Bewertung und Erfolge
Frage & Antwort

Dienstlicher Kaffeeklatsch

Ich arbeite in einem Elektronikwerk. Die Treffen unserer KVP-Gruppe halten wir bisher während der Arbeitszeit zu Schichtbeginn ab. Nun wird von uns verlangt, die Treffen in unserer Freizeit durchzuführen. Wir wollen unsere Gruppenarbeit gerne weiterführen, unsere Freizeit aber nicht opfern. Darf man das von uns verlangen

Antwort:

Eines vorweg: Gegen den Vorwurf des Kaffeeklatsches sollten sie sich deutlich wehren, am besten mit quantitativen Erfolgen! Wenn allen - auch den Kollegen, die (noch) nicht mitmachen - deutlich wird, was ihre Gruppe bereits geleistet hat und welchen Gewinn ihre Organisation aus der Arbeit der Gruppe gezogen hat, dann dürften sich solche Ansinnen erledigen. Kommen diese Forderungen aus dem Kreis der Führungskräfte, so ist die Argumentation der Gruppe ähnlich, allerdings ergänzt um eine Vergleichsrechnung, die alle Nutzen- und Kostenarten über einen aussagekräftigen Zeitraum berücksichtigt. Das bedeutet einen bestimmten Erfolg z. B. auf ein volles Produktionsjahr hochgerechnet den Kosten der KVP-Gruppe zu diesem Thema gegenüber zu stellen: Verbrauchte Arbeitszeit, benötigte Raummieten, ggf. Material und Maschinenzeit für Versuche, Kosten für in Anspruch genommene Experten etc. In den weitaus meisten Fällen bzw. im Mittelwert wird dieser Vergleich deutlich positiv zu Gunsten der KVP-Gruppe ausfallen und auch die Führungskräfte überzeugen, die dann hoffentlich zukünftig auch den Kaffee zur Verfügung stellen.

Thomas Wolter

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Über die Experten

Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


Johannes Öhl

Johannes Öhl, seit 1994 bei SAP, war bis 2013 tätig als Process Manager für Continuous Improvement. Er war weltweit verantwortlich für den Aufbau und Betrieb des KVP Prozesses in 22 Ländern mit über ca. 15000 Mitarbeitern. 800 Manager wurden als KVP Beauftragte ausgebildet und damit KVP in der Breite der Firma verankert. Er hat ca. 70 KVP-Experten ausgebildet und mit ihnen dutzende von KVP-Workshops durchgeführt.


Thomas Wolter

Dr.-Ing. Thomas Wolter, Unternehmensberater zum Prozess-, Qualitäts- und Excellencemanagement, ist KVP-Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ). Er leitet den DGQ Regionalkreis in München und ist Senior Assessor des Europäischen Excellence Award sowie des Ludwig Erhard Preises. Zuvor verantwortete Wolter verschiedene Aufgaben im Qualitäts- und Technologiemanagement der Siemens AG.