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22.01.2014 Einführungsphase
Frage & Antwort

Alter Wein in neuen Schläuchen

In unserem Betrieb haben wir auch früher schon Verbesserungsvorschläge gemacht, die aber nicht oder nur sehr selten verfolgt wurden. Man hatte den Eindruck, die Ideen der Mitarbeiter wurden als Einmischung angesehen. Nun will das Management KVP einführen. Wir fürchten, dass es doch nur wieder leere Worte sind – was muss sich da ändern?

Antwort:

Es ist kein guter Führungsstil, aber leider weit verbreitet, Verbesserungsvorschläge (VVs) als unwillkommene Kritik an der eigenen Leistung zu verstehen. In Folge werden VVs mit oft fadenscheinigen Begründungen abgelehnt oder einfach liegen gelassen – tiefer Frust des Ideengebers ist die Konsequenz.

Wenn von den gleichen Führungskräften nun KVP propagiert wird, so stellt sich durchaus die Frage, wie sie künftig mit Verbesserungen umgehen wollen. Denn der KVP wird nur erfolgreich sein, wenn er von den Führungskräften und insbesondere der obersten Leitung der Organisation wirklich gewollt und unterstützt, ja selbst mitbetrieben wird. Zu den Gründen, KVP einzuführen, finden Sie im kostenlosen DGQ-Leitfaden „Der kontinuierliche Verbesserungsprozess KVP – Leitfaden für kleine und mittlere Organisationen“ unter www.qz-online.de/ebook-kvp Aussagen von Organisationen mit erfolgreichem KVP. Ebenso ist dort die Rolle der Führungskräfte im KVP beschrieben, ohne deren engagierte Beteiligung der KVP vor sich hin kümmern und schließlich eingestellt wird.

Bestehen Sie darauf, dass der KVP mittels einer Charta in der Organisation eingeführt wird, d. h. mit einer für alle sichtbaren Veranstaltung und einem offenen Dokument, das neben Zweck, Zielen und Strukturen auch die Rollen deutlich beschreibt. Und dann nehmen Sie ihre Führungskräfte immer wieder beim Wort!

Thomas Wolter

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KVP in der Praxis

Unser Experten beantworten Ihre Fragen zum Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) in der Praxis.


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Über die Experten

Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


Johannes Öhl

Johannes Öhl, seit 1994 bei SAP, war bis 2013 tätig als Process Manager für Continuous Improvement. Er war weltweit verantwortlich für den Aufbau und Betrieb des KVP Prozesses in 22 Ländern mit über ca. 15000 Mitarbeitern. 800 Manager wurden als KVP Beauftragte ausgebildet und damit KVP in der Breite der Firma verankert. Er hat ca. 70 KVP-Experten ausgebildet und mit ihnen dutzende von KVP-Workshops durchgeführt.


Thomas Wolter

Dr.-Ing. Thomas Wolter, Unternehmensberater zum Prozess-, Qualitäts- und Excellencemanagement, ist KVP-Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ). Er leitet den DGQ Regionalkreis in München und ist Senior Assessor des Europäischen Excellence Award sowie des Ludwig Erhard Preises. Zuvor verantwortete Wolter verschiedene Aufgaben im Qualitäts- und Technologiemanagement der Siemens AG.