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27.08.2020 KVP 4.0
Frage & Antwort

Digital Mindset

Wie sieht ein Digitales Mindset aus?

Antwort:

In Zeiten von Veränderung, Automatisierung, künstlicher Intelligenz und Vernetzung schaffen es Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, indem sie neue (digitale) Lösungen entwickeln, die einen höheren Kundennutzen als bislang bieten. Dies ist jedoch nur durch Menschen möglich, die neue (digitale) Ideen und Lösungen entwickeln, bewerten, verwerfen, wiederaufnehmen, verbessern und vorantreiben. Hierfür sind die Hard Skills (z.B. Programmierkenntnisse) erst einmal zweitrangig. Im Vordergrund stehen die Soft Skills – das sogenannte und häufig umworbene digitale Mindset.

Das Problem ist, dass traditionelle Denkstrukturen bei dem aktuellen Wandel fehl am Platz sind. Die Digitalisierung bricht in vielen Fällen mit allem, was ein Unternehmen bisher praktiziert und damit als Mindset verankert hatte: von Hierarchien über abteilungszentriertem Denken bis hin zum gehorteten (und nicht geteiltem) Wissen und absolutem Perfektionismus. Hier kommt das digitale Mindset ins Spiel und bringt neue Regeln mit. Digital Mindset steht für Offenheit und Neugier, Risikobereitschaft und Leidenschaft. Die Digitalisierung als ein durch den technologischen Fortschritt befeuerter Veränderungsprozess verlangt schnelleres Denken und Handeln. Das bedeutet unter anderem: Wer etwas besser weiß, soll sein Wissen teilen, damit Probleme schneller gelöst werden können. „Machen“ lautet die Devise. Die angesprochene Offenheit und Neugier gilt für Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen. Die einen müssen aus ihrem Hamsterrad raus, die anderen aus ihrem Chefsessel. Hierarchien müssen aufgebrochen und Kommunikationsbarrieren abgebaut werden. Risikobereitschaft und vor allem ein deutlicherer Fokus auf den Kunden werden immer wichtiger. Mitarbeiter müssen Geschäftsmodelle oder Produktkonzepte ausprobieren dürfen. Ein Mindset, welches allein das Erreichte bewahrt, motiviert nicht zum Lernen, erlaubt keine Fehler und unterdrückt den Mut, Neues zu testen.

KVP 4.0

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Über den Experten

Prof. Dr. Hubert Vogl

Prof. Dr. Hubert Vogl ist Professor für Logistikmanagement, Betriebswirtschaft und Digitalisierung an der IUBH Internationalen Hochschule. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Logistikdienstleisters in der Kontraktlogistik war er über 20 Jahre in der Industrie tätig. Im Mittelpunkt stand die Planung und Umsetzung von Logistik- und Montagestandorten im Supply Chain Management Umfeld sowie die Implementierung wirksamer Managementsysteme. Dr. Vogl ist zudem Auditor und EFQM-Assessor. Sein Forschungs- und Beratungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Prozessorientierung, Reifegradentwicklung, Smart Green Supply Chain und digitale Transformation.


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