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13.07.2016 Angebot
Frage & Antwort

Zwischen zwei Angeboten entscheiden

Ich habe Anfang Mai eine Stellenzusage von einem Arbeitgeber bekommen, bei dem ich mich auf eine befristete Stelle beworben habe. Die Zusage habe ich angenommen. Mit meinem neuen Arbeitgeber habe ich abgesprochen, dass ich Ende nächster Woche den Vertrag unterschreibe. Mittlerweile habe ich eine Zusage für eine andere befristete Stelle bekommen und bin mir nicht 100% sicher, welche der Stellen besser für mich ist. Für meine Entscheidung bräuchte ich jetzt mehr Informationen über die Aufgabenbereiche der ersten Stelle.

Ich denke allerdings, dass sich die Situation gegen mich wenden kann. Eine Personalmitarbeiterin, die ich kenne meinte, der Arbeitgeber würde sich sogar freuen, wenn ich mich nochmal genauestens über die Stelle informieren würde, bevor ich den Vertrag unterschreibe – doch ich bin mir da nicht ganz sicher. Kann ich mit offenen Karten spielen und sagen, dass ich inzwischen ein anderes, zu mir inhaltlich sehr passendes Angebot bekommen habe und deswegen mehr Informationen bräuchte? Oder laufe ich Gefahr, dass ich mir bei meinem zukünftigen Arbeitgeber etwas verbaue? Wie könnte ich die Situation am diplomatischsten meistern, sodass z.B. der Arbeitgeber motiviert ist, mir mehr Einblick zu geben?

Antwort:

Grundsätzlich möchte ich Ihnen hierzu zwei Tipps geben:


Tipp 1: Man sollte sich bei jeder Bewerbung sehr ausführlich über das Unternehmen und die Aufgabenstellung informieren. Als erstes ist es natürlich generell sinnvoll, dass man persönlich ein Ziel für seine Karriere definiert. Wenn man einen professionellen Karriereplan erstellt, kennt man auch automatisch das Ziel. Man tut sich dann wesentlich leichter, Stellenausschreibungen mit dem eigenen Ziel abzugleichen. Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, sich bei Bewerbungen ausführlich über das Unternehmen, die Aufgabenstellung und vor allem auch über die Erwartungen des Unternehmens an einem Bewerber zu informieren.
Es hinterlässt einen sehr guten Eindruck, wenn Kandidaten sich informieren und Fragen stellen. Dagegen ist es eher negativ, wenn Bewerber sich nicht informieren. Es hinterlässt also grundsätzlich einen positiven Eindruck, wenn Sie zu der Aufgabenstellung und auch zu den Erwartungen klare Fragen stellen. Sie können damit dann wesentlich besser Ihre persönliche Karriereplanung mit den Erwartungen des Unternehmens abgleichen.

Tipp 2: Ich gebe Ihnen völlig Recht, dass das Einkommen nur eine untergeordnete Rolle spielen sollte. Auch hier greift wiederum Tipp 1, wenn Sie eine klare Karriereplanung haben, dann können Sie die beiden Angebote wesentlich besser vergleichen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich mit beiden Arbeitgebern sehr detailliert auseinandersetzen und auch nochmals ganz konkret Fragen hinsichtlich der Aufgabenstellungen und auch vor allem der Erwartungen stellen. Das hinterlässt keinen negativen Eindruck.
Ich empfehle allerdings, die Arbeitgeber nicht gegeneinander auszuspielen. Erwähnen Sie also nicht, dass Sie noch andere Angebote vorliegen haben. Das könnte einen negativen Eindruck hinterlassen. Argumentieren Sie einfach so, dass Sie vor einer endgültigen Entscheidung nochmals genau wissen möchten, was die Aufgabe ist und welche Erwartungen das Unternehmen an sich hat. Geben Sie einfach an, dass Sie die Erwartungen im vollen Umfange erfüllen möchten und dass Sie deshalb im Vorfeld auch genau wissen wollen, was erwartet wird. Ich wünsche Ihnen bei Ihren Verhandlungen viel Erfolg.

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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