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02.03.2016 Qualifikation
Frage & Antwort

Wie wichtig sind Fremdsprachen im Qualitätsbereich?

Ich bin als Qualitätsmanager in einem internationalen Unternehmen tätig. Verhandlungssicheres Englisch ist bei uns Standard und eine Grundvoraussetzung. Nun haben wir einen neuen Großkunden, ein französisches Unternehmen. Ich spiele daher mit dem Gedanken, Französisch zu lernen. Ergibt das Ihrer Meinung nach Sinn?

Antwort:

Angesichts der fortschreitenden Globalisierung der Weltwirtschaft rückt die Sprachkompetenz der Erwerbstätigen auch im Qualitätsbereich immer stärker in den Mittelpunkt. Hatten früher maximal die Führungsebenen in Unternehmen internationalen Kontakt, so ist der Kontakt mit ausländischen Partnern oder Kunden im Qualitätswesen inzwischen auch für viele Angestellte ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags.

Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) unter Berufung auf Daten des Europäischen Haushaltspanels (ECHP) und des Sozio- Oekonomischen Panels (SOEP) berichtet, benötigt im Durchschnitt etwa jeder fünfte Erwerbstätige in Europa eine Fremdsprache am Arbeitsplatz. In den Untersuchungen zeigte sich, dass die Sprachenkenntnisse für die jüngeren Generationen immer wichtiger werden. Im gesamten Europa gibt ein Viertel der 26- bis 35-Jährigen an, Fremdsprachen am Arbeitsplatz zu benötigen.

Mit zunehmendem Alter sinkt auch im Qualitätsbereich dieser Anteil. Die Fremdsprachennutzung am Arbeitsplatz hängt zudem stark von der Bildung ab. Englisch ist in der Geschäftswelt und auch im Bereich Qualität weltweit dabei nach wie vor mit großem Abstand die wichtigste Sprache. Daran wird sich nach übereinstimmender Meinung der meisten Experten auch in einem überschaubaren Zeitraum nichts ändern. Hier sind Sie ja schon sehr gut aufgestellt.

Gerade Franzosen sind allerdings erfahrungsgemäß oft sehr eigen was die Sprache angeht und bevorzugen es, in ihrer eigenen zu kommunizieren. Gute Französischkenntnisse würden Ihnen in Zukunft im Kontakt mit dem französischen Kunden einen Vorteil bieten. Sie täten sich mit Reklamationen leichter und die allgemeine Akzeptanz würde allein durch Ihre Sprachkenntnisse erhöht werden.

Generell bin ich nicht der Ansicht, dass es sinnvoll ist, irgendeine Sprache zu lernen, nur weil Sprachkenntnisse gerade sehr "in" sind. Diese Energie könnte bestimmt für relevantere Weiterbildung genutzt werden. In einem Fall wie Ihrem allerdings, wo eine neue Sprache für den Qualitäter einen direkten Nutzen erzielen würde, kann ich Ihnen, sofern Sie ein gewisses Talent für Sprachen haben, nur dazu raten.

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

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Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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