nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
05.10.2016 Weiterbildung
Frage & Antwort

Wie viel Zukunftsperspektive hat Warranty-Management?

Ich bin seit sieben Jahren Qualitätsmanager in einem mittelgroßen Maschinenbauunternehmen. In den letzten Jahren beobachte ich, dass die Ansprüche der Kunden in Sachen Garantie und Gewährleistung immer weiter ansteigen. Teilweise sind die Forderungen stark überzogen, doch die Firma muss darauf angemessen reagieren.

Diese Regressforderungen werden allmählich zu einem großen Problem und es wird eigentlich eine Vollzeitkraft für diese Vorgänge benötigt. Ist es für mich sinnvoll, wenn ich mich zu diesem Bereich hin entwickle und mich für meine zukünftige Karriere dahingehend fortbilde?

Antwort:

Sie sind hier auf dem richtigen Weg. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich in die Richtung Warranty Management weiterzuentwickeln, wenn einem der Bereich liegt. Die Regressforderungen nehmen in allen Branchen zu und die Unternehmen sind oft nicht darauf eingerichtet. Bei den Schadensersatzforderungen geht es häufig darum, irgendwie Geld vom Zulieferer zu bekommen. Wie berechtigt das ist muss sorgfältig hinterfragt werden. Im Endeffekt geht es dann stets darum eine Einigung zwischen den Beteiligten zu erzielen, die eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft möglich macht.

Das bedeutet, dass man als Warranty Manager ein großes Verhandlungsgeschick aufweisen muss. Dazu kommen fundierte Kenntnisse im Produktbereich sowie Rechtskenntnisse. Bei Verhandlungen im Bereich Warranty Management muss man sowohl deutlich die Interessen des eigenen Unternehmens vertreten als auch mit dem Kunden gekonnt und diplomatisch umgehen. Man muss wissen worum es bei dem Produkt und den technischen Gegebenheiten in dem Bereich geht, um überzeugend zu sein. Nicht zuletzt muss man den juristischen Hintergrund dazu beherrschen.

Ich rate Ihnen, Schulungen zu diesen Themen zu besuchen, insbesondere zu den rechtlichen Aspekten und im Bereich Verhandlungsführung. Wenn man gut qualifiziert ist und die notwendigen Voraussetzungen mitbringt kann man als Warranty Manager auch einen sehr guten Verdienst erzielen. Außerdem ist es ein Bereich, der bereits derzeit und in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

beantwortet Ihre Fragen zum Thema Karriere und Qualitätsmanagement.


Stellen Sie Herrn Weber Ihre Frage!


Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


Interview mit Hans Weber

Tiefgreifender Wandel für Qualitätsmanager

Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

Zum Video