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08.08.2018 Weiterbildung
Frage & Antwort

Wahl der Spezialisierung

Ich bin mit einer Ausbildung zum Mechaniker in die Industrie eingestiegen und habe dort über 15 Jahre Erfahrung gesammelt. Die letzten sieben Jahre habe ich mich auf den Sondermaschinenbau spezialisiert. Dazu zählen internationale Supervisor-Tätigkeiten im Maschinenaufbau.

Nun hat sich die Situation geändert und ich stehe vor dem Thema Weiterbildung mit dem Ziel, selbständig zu werden. Auch da bringe ich Erfahrungen mit. Angedacht war eine Tätigkeit als Techniker, dieser ist aber als Familienvater zeitintensiv. Auch der finanzielle Aspekt spielt eine wichtige Rolle.

Ich habe mir überlegt, im Bereich ISO 9001:2015 eine Weiterbildung zum Qualitätsmanager zu absolvieren, um dort als Unternehmensberater zu agieren. Ich habe aber ebenfalls hier gelesen, dass dies ohne Erfahrung sehr schwierig werden kann, Aufträge zu finden. Auch habe ich von einem "Aussteiger" gelesen, der wieder in die Festeinstellung möchte.

Welche Spezialisierung kommt mit meinem Hintergrund in Frage? In welchen Bereichen gibt es auf dem Markt derzeit einen Defizit, sodass Spezialisten besonders begehrt sind? Ich habe beispielsweise auch an Brandschutz gedacht, oder an eine Tätigkeit als Auditor für die ISO 9001 in einem spezifischen Bereich.

Antwort:

Das Thema Spezialisierung kennen wir aus dem Privatleben. Wenn man Zahnschmerzen hat, geht man nicht zum Hausarzt, sondern zum Zahnarzt. Man hat zu diesem spezialisierten Arzt wesentlich mehr Vertrauen, da er in der Regel ein höheres Know-how hat. Im Berufsleben ist es ähnlich. Viele Mitarbeiter sind zwar sehr breit aufgestellt, können aber spezifische Probleme nur schwer oder mit großem Zeitaufwand lösen.

In der schnelllebigen Wirtschaft suchen Unternehmen aber nach Mitarbeitern, die Probleme durchschauen, anpacken und lösen. Dafür braucht man ein Spezialwissen. Im Zuge der digitalen Welt verändert sich Wissen in rasender Geschwindigkeit. Was man einmal vor 20 Jahren gelernt hat, kann heute völlig bedeutungslos sein. Kein Mensch ist in der Lage, in vielen Feldern immer auf dem Laufenden zu sein. Man muss sich deshalb auf wenige Bereiche konzentrieren und spezialisieren.

Allerdings gehen die meisten das Thema Spezialisierung von der falschen Seite an. Man überlegt sich zuerst, wo das zukunftsträchtigste Einsatzgebiet liegt - und macht damit den zweiten Schritt vor dem ersten. Zuallererst müssen Sie sich überlegen, wo Ihre persönlichen Stärken liegen und wo Sie sich am besten entwickeln können. Denn eine Spezialisierung macht nur dann Sinn, wenn sie Ihrem persönlichen Talent entspricht. Spezialisierung alleine reicht bei weitem nicht aus, sie muss auch Ihren Interessen und Neigungen in vollem Umfang entsprechen.

Für Ihr Fragestellung bietet sich die EKS-Strategie an. Sie gilt in erster Linie für Unternehmen, aber ich habe dies auf Karrieren übersetzt. Die EKS-Strategie basiert darauf, dass Sie sich als erstes Gedanken machen, wo liegen Ihre Stärken. Wenn Sie dies professionell aufbereiten, werden Sie sofort erkennen, wo liegt das zukunftsorientierte Betätigungsfeld. Dies ergibt sich dann, wenn Sie es richtig machen, automatisch. Der nächste Schritt ist, dass Sie erkennen, welche Zielgruppe benötigt dieses Know-how. Auch das ergibt sich automatisch.

Das Interessante an dieser Strategie ist, dass sich die nächsten Schritte immer automatisch ergeben. Die gesamte EKS-Strategie basiert auf 7 Bausteinen. Am Ende des Prozesses werden Sie eine erfolgreiche Karriere starten.

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Hans Weber

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Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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