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19.10.2016 Angebot
Frage & Antwort

Von der Krankenpflege zum Qualitätsmanagement in Teilzeit?

Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin in einem größeren Krankenhaus mit rund 1500 Mitarbeitern. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich diese Tätigkeit nun nicht mehr ausüben. Mir wurde daraufhin das Angebot gemacht, als Qualitätsmanagerin in der Verwaltung zu arbeiten. Allerdings würde es sich dabei um eine Teilzeitstelle handeln. Ist denn eine solche Aufgabe in 30 Wochenstunden überhaupt zu bewältigen? Mir erscheint es wenig für ein großes Krankenhaus und ich frage mich, worauf ich mich einlassen würde und ob ich mich dafür qualifizieren soll.

Antwort:

Ihr erstes Gefühl ist richtig, im Gesundheitswesen und damit auch in Krankenhäusern spielt Qualitätsmanagement noch eine untergeordnete Rolle. Daher werden diese Posten oft nur als Teilzeitstellen eingeplant. Dabei wäre gerade in diesem Bereich der Nutzen enorm, wenn Qualität richtig angewendet würde. Nach meiner Einschätzung hat das gesamte Gesundheitswesen kein Kosten-, sondern ein Organisationsproblem. Würde hier das Qualitätswesen richtig angewendet, könnte man sehr viel erreichen.

Leider beschränken sich die Kliniken häufig auf die Mindestansprüche, das heißt auf das bloße Abarbeiten der notwendigen Zertifikate, um den vorgegebenen Anforderungen gerecht zu werden. Die Aufgabe, die Sie hier übernehmen würden, wäre daher einerseits sehr zukunftsorientiert, denn es gibt ein enormes Verbesserungspotential in diesem Bereich. Andererseits müssen sie damit rechnen, dass diese Arbeit auch oft frustrierend werden kann, weil sie von der Klinikleitung eigentlich nicht gewollt ist und damit kaum unterstützt wird.

Sie werden wahrscheinlich nicht alles umsetzen können, was Sie als nötig erachten, zumal es sich ja nur um eine Teilzeitstelle handelt. Nötig wäre bei einem Haus dieser Größe auf jeden Fall eine Vollzeitkraft. Damit geht einher, dass Sie ihre Aufgabe nicht so konsequent und gründlich erfüllen können, wie Sie es gerne möchten. Mit diesem Widerspruch müssten Sie sich dann arrangieren.

Wenn Sie diese Rahmenbedingungen akzeptieren können, dann kann ich Ihnen nur raten, sich in diesem Bereich weiter zu bilden und sich zu qualifizieren. Es gibt hier ein großes Potential und Sie könnten mit der Zeit viel in Bewegung setzen sowie auch zu maßgeblichen Verbesserungen beitragen. Somit wäre es eine durchaus gute Alternative zu ihrem Ausgangsberuf Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

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Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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