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11.03.2016 Berufswechsel
Frage & Antwort

Jobwechsel: ja oder nein?

Ich bin 29 Jahre alt und arbeite seit 1,5 Jahren in einem kleinen KMU mit ca. 25 Mitarbeitern im Non-Automotive-Bereich als Qualitätsmanagementbeauftragter und Leiter Qualitätssicherung. Seit ca. 3 Monaten ist der Sohn vom Inhaber Geschäftsführer (Produktionsleiter seit 20 Jahren). Leider hat er mir jegliche Kompetenzen abgesprochen, so dass ich u. a. nicht mehr mit Kunden sprechen und E-Mails nur mit seiner Freigabe versenden darf. Außerdem werden mir die Management-Dokumente (Q-Ziele, Review, etc.) nicht mehr unterschrieben.

Er sieht meine Aufgabe darin, Teile zu messen und Endkontrollen durchzuführen. Statistiken über Ausschussquoten "verdienen kein Geld", deshalb sind sie überflüssig. Ich sehe dieses Verhalten im Mangel an Vertrauen gegenüber seinen Mitarbeitern begründet, da er alles selber machen möchte. Ist es jetzt schon an der Zeit, sich nach einer neuen Stelle umzuschauen? Ist so eine kurze "Verweilzeit" in einem Unternehmen nicht schädlich für den Lebenslauf?

Antwort:

Ihre Frage ist sehr schwer zu beantworten. Einerseits ist es richtig, dass viele kurze Steps im Lebenslauf äußerst negativ sind. Unternehmen bevorzugen Kandidaten, die in einer Firma über mehrere Jahre tätig sind. Steps unter 3 Jahren sind problematisch. Wenn dies mehrmals hintereinander passiert, hat das in der Tat einen sehr negativen Beigeschmack. Ich empfehle deshalb immer, auf längere Verweildauern im Unternehmen zu achten, denn dies hängt Ihnen ein Leben lang nach. Oftmals muss man das auch noch in zehn oder 15 Jahren begründen, warum man bereits nach kurzer Zeit wieder gewechselt hat. Das ist die eine Seite der Medaille.

Die andere Seite ist natürlich, dass man sich in seinem Job wohl fühlen muss. Sie schildern eine sehr negative Entwicklung. Diese führt zu Frustration und letztendlich dann auch noch zu schlechteren Arbeitsergebnissen. Sie sind hier in der Tat in einer Zwickmühle. Einerseits müsste ich Ihnen empfehlen, länger auszuharren und darauf zu achten, dass Sie langfristig tätig sind. Andererseits empfehle ich Ihnen auch den Job zu wechseln, wenn Sie in Ihrem jetzigen Umfeld nicht die Wertschätzung erhalten, die Sie verdienen und wenn auch der Job für Sie frustrierend ist. Man muss dies in der Tat sehr klug und vernünftig abwägen. Auf gar keinen Fall würde ich Ihnen eine Kurzschlussreaktion empfehlen. Wenn Sie einen neuen Job suchen, achten Sie bitte darauf, dass Ihre Vorstellungen auch in dem neuen Job zu einem hohen Prozentsatz umgesetzt werden. Fatal wäre, wenn Sie dann auch im neuen Job nach kurzem wieder wechseln würden. Deshalb mein Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld ganz genau, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Nach Abwägung aller Punkte würde ich Ihnen mehr zu einem Jobwechsel raten. Sie müssten dies allerdings dann immer gut argumentieren.

Karriereberatung

Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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