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05.01.2016 Bewerbung
Frage & Antwort

Darf ich schlecht über ehemaligen Arbeitgeber reden?

Ich bin Qualitätsingenieur und habe auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bald ein Vorstellungsgespräch bei einem Automobilzuliefererunternehmen. Von meinem letzten Arbeitgeber habe ich mich nicht im Guten getrennt, ich hatte beispielsweise massive Probleme mit meinem Vorgesetzten. Wie stelle ich das dar, wenn ich im Vorstellungsgespräch danach gefragt werde?

Antwort:

Grundsätzlich gilt die Devise, reden Sie nicht schlecht über Ihren Ex-Arbeitgeber. Natürlich gibt es im Qualitätsbereich auch üble Chefs, die gegen alle Spielregeln verstoßen und Abmachungen nicht einhalten. Dies dürfen Sie aber nicht ins Feld führen, um eine eventuell versiebte Probezeit oder eine Kündigung zu begründen.

Wer sich im Qualitätswesen auf einen Partner einlässt, der nicht hält was er verspricht, hat einen Fehler gemacht. Und wer sich beim nächsten Arbeitgeber darüber beschwert, ist naiv und sozial inkompetent. Zumindest erweckt er diesen Eindruck, und nur das zählt. Im Übrigen darf man davon ausgehen, dass derartigen Einlassungen wenig Glauben geschenkt wird. Gleiches gilt für ehemalige Vorgesetzte im Qualitätsbereich.

Ich empfehle Ihnen, beim potenziellen neuen Arbeitgeber möglichst nicht über deren Schwächen zu sprechen, das wirkt respektlos. Noch weniger sollten Sie ausgefochtene Konflikte anführen, das sieht renitent aus. Ich gebe Ihnen den Tipp, lieber deren Stärken zu betonen und das Vorbild, an dem Sie sich bis heute ein Beispiel nehmen. Schließlich kann man auch dem schlimmsten Tyrannen noch irgendwo eine positive Seite abgewinnen und wenn es "nur" Erfahrungen sind. Der Rest ist Schweigen.

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

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Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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