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02.07.2019 Einstieg
Frage & Antwort

Berufseinstieg - im Ausland bessere Chancen?

Nach meinem Bio-und Medizintechnik Studium finde ich nun seit 1,5 Jahren keinen Jobeinstieg. Auch Fortbildungen und ein QM-Zertifikat machen mich noch nicht für Firmen interessant. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich prüfen und korrigieren lassen und mich auch stetig weiter entwickelt. Ohne Resonanz.

Was kann ich noch tun? Ein Praktikum ist in D nur noch für immatrikulierte Studenten möglich. Manche Bekannte sagen mir, es liegt an meinem Abitur, andere sagen, Frauen im gebärfähigen Alter haben es schwerer auf dem Arbeitsmarkt. Wo herrscht Fachkräftemangel in Europa? Kann ich mich umschulen lassen? Eine Ausbildung zahlt mir das Arbeitsamt nicht. Wenn ich mich für andere Jobs bewerbe, bekomme ich Absagen wegen Branchenfremdheit und sehr hoher Fluktuationswahrscheinlichkeit. Ein Praktikum im Ausland ist finanziell nicht möglich. Aber hätte ich im Ausland bessere Chancen?

Antwort:

Ohne Ihre Ausbildung und Ihr Profil bzw. Ihre Bewerbungsunterlagen genau zu kennen, kann ich Ihnen nur allgemeine Tipps geben.

Den vielzitierten Fachkräftemangel gibt es in der Praxis so nicht. Weder in Deutschland noch in anderen Ländern in Europa. Unternehmen beklagen zwar, dass es sehr schwierig geworden ist, Mitarbeiter zu finden. Dies liegt allerdings nichts an den Bewerbern, sondern meistens an den unrealistischen Jobprofilen. Unternehmen suchen immer die Universalgenies zum günstigsten Preis. Diese sind nicht vorhanden.

Es ist allerdings nicht richtig, dass Sie in Deutschland nur ein Praktikum durchführen können, wenn Sie immatrikuliert sind. Jeder kann ein Praktikum durchführen. Der Unterschied liegt letztendlich nur in der Vertragsgestaltung und in der Vergütung. Ein Pflichtpraktikum für einen immatrikulierten Studenten unterliegt nicht dem Mindestlohn. Bei einem freiwilligen Praktikum, wie es bei Ihnen der Fall ist, müssen Unternehmen den Mindestlohn vergüten und dem Praktikanten so behandeln wie jeden anderen Mitarbeiter auch. Ein Praktikum ist nach wie vor ein guter Einstieg in ein Unternehmen. Beide Seiten haben damit die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Ich empfehle deshalb grundsätzlich, bei schwierigen Situationen sich um ein Praktikum zu bewerben.

Hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen kann ich Ihnen folgendes mitteilen: Oftmals unterliegt man der Fehleinschätzung, dass eine einmal erstellte Unterlage perfekt auf alle Positionen passt. Es gibt viele Bewerber, die sich hier coachen lassen und eine optimale Bewerbung erstellen lassen. Dies führt allerdings oftmals nicht zum Erfolg, weil eine Bewerbung immer individuell auf jedes Unternehmen erstellt werden soll. Der Personalverantwortliche soll klar erkennen, dass Sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben und dass Sie genau die Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt haben. Hier zählt Klasse vor Masse!

Ein Praktikum im Ausland halte ich für nicht erfolgversprechend. Nach wie vor ist der deutsche Arbeitsmarkt noch am besten in Europa aufgestellt. Ich glaube auch nicht, dass Sie dadurch Ihre Jobchancen für die Zukunft verbessern. Auch wenn das banal klingt: Den richtigen Job zu bekommen ist zu einem großen Prozentsatz Glücksache! Ein wirkliches Erfolgsgeheimnis gibt es nicht. Ich kann Ihnen nur empfehlen, es weiterhin kontinuierlich zu probieren.

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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