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11.05.2016 Gesetzliche Bestimmungen
Frage & Antwort

Arbeitssicherheit ISO 45001

Wir sind ein kleines Maschinenbauunternehmen mit 150 Mitarbeitern. Derzeit arbeiten wir mit einem integrierten Managementsystem nach ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001. Unlängst habe ich gelesen, dass OHSAS 18001 durch ISO 45001 ersetzt werden soll. In der neuen Norm sollen die Anforderungen an das Thema Arbeitssicherheit deutlich umfangreicher sein. Nach meinen Informationen sollen dabei auch die Lieferanten abgedeckt werden. Ist das so richtig? Und ist es dann noch sinnvoll, dies in ein integriertes System aufzunehmen?

Antwort:

Es ist richtig, dass es die ISO 45001 geben wird – voraussichtlich im Herbst 2016. Noch ist die Norm nicht veröffentlicht. Sie wird OHSAS 18001 aus dem Jahr 2007 weitgehend ersetzen. Es ist auch richtig, dass die Lieferanten mit einbezogen werden. Der Hintergedanke dazu ist, dass die gesamte Wertschöpfungskette einbezogen werden soll, also auch die Arbeitssicherheit bei Zulieferern im Ausland.

Das Bewusstsein der Verbraucher über Gesamtzusammenhänge bei der Produktion ist heutzutage sehr geschärft. Man will nicht mehr die Billigware aus weit entfernten Ländern mit dem Wissen kaufen, dass sie unter extrem schlechten Bedingungen von den Menschen dort gefertigt wurde. Man denke nur an die Berichte über Unglücke in großen Textilfabriken mit hohen Opferzahlen. Es ist bei deutschen Unternehmen und beim Verbraucher angekommen, dass man sich auch als Kunde nicht aus der Verantwortung ziehen kann, dass es nicht reicht, wenn nur zu Hause alles im grünen Bereich ist.

Ich rate Ihnen, die Norm ISO 45001 unbedingt in das bestehende Managementsystem einzubauen und sich mit der Thematik auseinandersetzen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, über die ISO 45001 die Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge ausländischer Zulieferer in das System zu integrieren. Besonders im zweiten Bereich ergänzt die ISO 45001 einige Bereiche der OHSAS 18001. Sie betont auch die Rolle des Top-Managements und folgt der „High-Level-Structure“. Qualität beginnt an der Wurzel, also auch mit der Arbeitssicherheit bei ausländischen Zulieferern. In Zeiten globalen Warenaustausches ist es für Unternehmen wichtig, das im Blick zu haben, wenn sie sich wirtschaftlich erfolgreich und nachhaltig entwickeln wollen.

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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