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13.08.2014 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Wurde die Anwendung von "Entwicklung" in ISO/DIS 9001:2014 erweitert?

Im DIS-Entwurf steht im Kapitel 8.3.1: "Wenn die ausführlichen Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen der Organisation noch nicht feststehen oder vom Kunden oder von anderen interessierten Parteien noch nicht festgelegt worden sind, damit sie für die anschließende Produktion oder Dienstleistungserbringung gelten, muss die Organisation einen Entwicklungsprozess einführen, umsetzen und aufrechterhalten."

Überspitzt gefragt: Muss nun jeder Handwerker oder Berater vor Übernahme eines Auftrags einen Entwicklungsprozess starten, weil sie am Anfang fast nie sagen können, was zu tun ist?:Wie zieht man hier eine Grenze?

Antwort:

Das von Ihnen zitierte Kapitel bezieht sich auf die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Es geht darum, einen Entwicklunsprozess abzubilden, falls dies notwendig ist.

Wenn der Kunde sagt, was ein Unternehmen für ihn produzieren soll, dann ist das Kap. 8.2.2 (Determination of requirements related to products and services) gemeint. In diesem Kapitel geht es darum, die Anforderungen und Erwartungen der Kunden vollständig aufzunehmen. Es ist wie bei den alten Kapiteln 7.2.1 und 7.2.2 der ISO 9001:2008.

Wenn der Kunde einem Handwerker oder einem Berater einen Auftrag erteilt, dann müssen diese Anforderungen aufgenommen werden (8.2.2). Wenn sich die Anforderungen ändern oder erst vollständig im Laufe des Projektes auftreten, dann ist das auch 8.2.2 und keine Entwicklung.

Entwicklung bezieht sich auf die Entwicklung von neuen Produkten. Es geht aber auch um die Entwicklung von Produktionsprozessen (wie bei der TS 16949). Wenn der Auftrag an den Handwerker die neue Entwicklung eines Produkts wäre, dann könnten wir vermutlich auch von Entwicklung sprechen. Bei Entwicklung denke ich aber immer zuerst an einen industriellen Entwicklungsprozess.

Revision der DIN EN ISO 9001:2015

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


DIN EN ISO 9001:2015

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