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16.04.2018 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Stakeholder-Analyse

Wie umfangreich muss eine Stakeholder-Analyse gemacht werden?

Antwort:

Auch hier gibt es keine festgelegten Kriterien. Es empfiehlt sich maximal zwei Kriterien zu nutzen. Zum einen den Einfluss bzw. die Bedeutung, den die interessierte Partei für das Unternehmen hat, zum anderen mit welcher Häufigkeit die Organisation zur interessierten Partei in Kontakt tritt. Mit einem wichtigen Lieferanten hat man beispielsweise häufiger Kontakt als mit einem weniger wichtigen.

In der Managementbewertung wird gefordert, dass Rückmeldungen der relevanten interessierten Parteien berücksichtigt werden müssen. Welche Möglichkeit gibt es, diese Äußerungen am besten zu sammeln und auszuwerten?

Kundenbewertungen bzw. die Kundenzufriedenheit sind ohnehin schon Teil der Managementbewertung. Für die weiteren relevanten interessierten Parteien empfiehlt sich eine Art Auflistung zu machen, in der die wichtigsten Rückmeldungen gebündelt werden. Rückmeldungen können Sie unter anderem den Berichten von Vertriebs- und Kundenbesuchen entnehmen. Sie können aber auch Workshops mit Ihren Stakeholdern veranstalten. Letztendlich sind nicht die Details von Bedeutung, sondern die relevanten Punkte der Geschäftsführungsebene.

Im Rahmen von gesetzlichen Anforderungen wie zum Beispiel dem Arbeitsschutz sind unabhängig vom Qualitätsmanagement natürlich auch diese Interessen zu berücksichtigen.

Weitere Infos: DGQ

Revision der DIN EN ISO 9001:2015

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


DIN EN ISO 9001:2015

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