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22.01.2019 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Probleme mit "Kontext der Organisation"

Abschnitt 4.1:
Soll Ich eine Tabelle mit 4 Spalten anlegen: Interesierten Parteien, deren Anforderungen, Maßnahmen zur Erfüllung dieser Anforderungen und deren Dokumentation /Nachweise ?

Abschnitt 4.2:
Ist hier nochmals eine Tabelle mit 4 Spalten gefordert? Oder werden diese Spalten in der ersten Tabelle angehängt?

Abschnitt 4.3:
Gleiche Frage wie bei 4,2.
Und wie schließe ich Entwicklung, Produktion und Prüfmittel aus, da wir Dienstleister sind?

Abschnitt 4.4:
Soll diese Forderung auch in der Tabelle mit eingefügt werden?

Auch bei Google bekomme ich nur die Anforderungen dieser 4 Punkte. Diese verstehe ich, aber wie soll man sie zu Papier bringen?
Gibt es ein Beispiel für diese 4 Punkte oder eine Schritt für Schritt Erklärung?

Antwort:

zu 4.1: Hier erstellen Sie eine Tabelle mit den Kontext-Themen (interne und externe Themen). Die Spalten könnten wie folgt aussehen:
- Themen (z.B. Brexit)
- Überwachung der Themen (z.b. Vertriebsleiter informiert sich über IHK)
- Risiken/Chancen (z.B. Risiko: Umsatzverlust in UK)
- Maßnahmen (z.B. Fabrik in UK bauen)

zu 4.2: Hier sind die Stakeholder gefragt, eine Tabelle sieht ähnlich aus:
- Stakeholder (z.B. Eigentümer)
- Anforderungen der Stakeholder an unser Unternehmen (z.B. Rendite, die ausgezahlt wird)
- Risiken/Chancen (z.B. Risiken: zu hoher Kapitalabfluss)
- Maßnahmen (z.B. nur Ausschüttung bis zu 10% vom Gewinn)

zu 4.3: Hier geht es um den Anwendungsbereich. Sie beschreiben knapp, für welchen Teil des Unternehmens oder welche Standorte das QM-System gilt. Hier nennen Sie die Adresse und die Produkte. Das steht dann auch auf dem Zertifikat.

Ausschlüsse können Sie ebenfalls definieren. Dies müssen Sie aber schriftlich begründen. Sie können nur ausschließen, was Sie nicht umsetzen können. Der Klassiker ist die Entwicklung neuer Produkte (8.3), wenn man keine Entwicklung betreibt. Am besten machen Sie das in Form eines kurzen Texts.

zu 4.4: Hier geht es um die Prozesse.
Erstellen Sie zunächst eine Prozesslandschaft. Stellen Sie also die Prozesse kurz vor, die es bei Ihnen gibt.

Die Prozesse müssen Sie dann bei folgenden Punkten definieren bzw. beschreiben:
- Input und Output
- Schnittstellen
- Ressourcen
- Kennzahlen
- Rollen, Verantwortlichkeiten
- Risiken und Chancen in den Prozessen mit den entsprechenden Maßnahmen.

Ich empfehle Ihnen eine Turtle-Darstellung. Flussdiagramme findet man meist auch in der Praxis, diese sind in der Norm aber nicht gefordert.

Im Fachbuch ISO 9001:2015 einfach erklärt finden Sie ausführlichere Infos.

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


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