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09.02.2015 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Lessons Learned

Wird nach der neuen ISO 9001:2015 konkret die Einführung von Lessons Learned gefordert?
Zu Knowledge Management wurde ein neuer Abschnitt hinzugefügt, in dem beschrieben wird, dass das Unternehmen seine Erfahrungen mit seinen Mitarbeitern teilen soll. Aber heißt das auch, dass damit ein Prozess zu Lessons Learned eingeführt werden muss?

Antwort:

Ich nehme zunächst Bezug zum Kapitel 7.1.6 "Wissen der Organisation": Dort wird gefordert, dass eine Organisation das notwendige Wissen erkennt und den Mitarbeiter vermittelt. Dazu gehört das gegenwärtige und das in Zukunft benötigte Wissen. Das Unternehmen kann (!) dazu interne Quellen und externe Quellen berücksichtigen, muss es aber nicht (s. Anmerkung dieses Kapitels). In der Anmerkung finden sich dazu Beispiele, etwa Lernen aus Fehlern in Projekten. Im Projektmanagement sind die "lessons learned" bekannt, die den KVP im Rahmen von Projekten beschreiben.

Ein Prozess dazu ist in der neuen Norm nicht vorgeschrieben, kann aber definiert werden. Sie sollten in diesem Kapitel Ihr Wissensmanagement beschreiben. Obwohl an dieser Stelle eine schriftliche Darlegung nicht gefordert wird, so ist dies doch für die Praxis empfehlenswert.

Das Kapitel "Wissensmanagement" in der Normenrevision ist von der ISO 9004 beeinflusst. Dort wird empfohlen ein Wissensmanagement zu etablieren, denn es ist ein wichtiger Aspekt des Total Quality Managements (TQM).

Daneben sollten Sie bedenken, dass die "lessons learned" auch unter Kap. 10 "Verbesserung" angesiedelt sind. Dort geht es um die Korrektur von Fehlern, die Analyse und um Maßnahmen, damit Fehler nicht wieder auftreten. Dies kann in Projekten sehr gut im Sinne des lessons learned abgebildet werden.

Revision der DIN EN ISO 9001:2015

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


DIN EN ISO 9001:2015

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