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08.11.2017 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Kalibrierpflichtige Prüfmittel

Ist es nach IATF 16949 zulässig, für kalibrierpflichtige Prüfmittel auch DAkkS-Prüfberichte statt DAkkS-Kalibrierscheine zu verwenden?

Antwort:

Nein, denn für ein kalibrierpflichtiges Prüfmittel ist ja eine Kalibrierung und keine Prüfung (Verifizierung) vorgesehen. In diesem Fall müßte zunächst die Anforderung auf prüfpflichtiges statt kalibrierpflichtiges Prüfmittel geändert werden.

Der Standard IATF 16949 (ebenso wie die zugrunde liegende ISO 9001:2015) gestattet auch die Möglichkeit der Verifizierung (Prüfung) statt Kalibrierung. Hier ist zunächst der Anwender in Pflicht. Der Dienstleister kann dann nur die Dienstleitung übernehmen, die von ihm angefordert wird.

Trotz alledem muss die vorgesehene Prüfung anstelle einer Kalibrierung im Akkreditierungsumfang des Prüflabors enthalten sein.

Hier der Auszug aus der IATF 16949 (7.1.5.3.2 Externe Labore) zu diesem Thema:

"Externe, kommerzielle oder unabhängige Prüflabore, die von der Organisation für Prüf- oder Kalibrierdienstleistungen genutzt werden, müssen über ein festgelegtes Arbeitsgebiet verfügen, aus dem ihre Fähigkeit, die geforderten Prüf- und Kalibrierdienstleitungen durchzuführen, hervorgeht, und:
- das Prüflabor muss entweder nach ISO 17025 oder einer vergleichbaren nationalen Norm akkreditiert sein - wobei die betreffende Prüfung, Messung, Kalibrier-Dienstleistung in den Umfang der Akkreditierung eingeschlossen sein muss. Kalibrierzertifikat oder Prüfbericht müssen ein Akkreditierungszeichen der nationalen Akkreditierungsgesellschaft tragen."

Ein Akkreditierungszeichen ist also nur dann auf einem Prüf- oder Kalibrierbericht aufzubringen, wenn die entsprechende Dienstleistung im Akkreditierungsumfang enthalten ist.

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


DIN EN ISO 9001:2015

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