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26.03.2018 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Interessierte Parteien und Kontext des Unternehmens im QM-Handbuch


Wir pflegen seit ein paar Jahren ein umfangreiches Online-QM-Handbuch und die Mitarbeiter nutzen dieses auch als Nachschlagewerk. Ist es nun notwendig, eine Auflistung der interessierten Parteien sowie den Kontext des Unternehmens hier zu dokumentieren?

Antwort:

Vielleicht lässt sich Ihre Frage noch präzisieren: Müssen interessierte Parteien dokumentiert werden? Und wenn ja, wie?

Die Anforderung der ISO 9001:2015 lautet, dass die Organisation ihre relevanten interessierten Parteien und deren Anforderungen an das QM-System bestimmen muss. Das heißt: Interessierte Parteien müssen n i c h t dokumentiert werden. Im Hinblick auf weitere Anforderungen macht es allerdings Sinn, die relevanten Stakeholder und ihre Anforderungen schriftlich festzuhalten.

Bedenken Sie: Wichtiger als die Art und Weise der Dokumentation ist, dass Sie die Ergebnisse für Ihr Beziehungsmanagement nutzen.Sie können diese z.B. in Form einer SWOT-Analyse betrachten. Aspekte, die die Planung des Managementsystem beeinflussen, sollten bestimmt werden. Eine Verbindung zwischen strategischer Führung und dem Managementsystem sollte hergestellt werden.

Empfehlenswert ist:
- Analyse und Definition interner und externer Aspekte, die eine Auswirkung auf den Zweck und die Strategie der Organisation haben sowie
- Einflussfaktoren auf Aktualität checken, welche für die Qualitätsfähigkeit der Organisation bedeutend sind (Änderungen sollten in das Managementsystem und in die Prozesse einfließen).

Revision der DIN EN ISO 9001:2015

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


DIN EN ISO 9001:2015

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