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17.02.2017 Revision der ISO 9001:2015
Frage & Antwort

Korrekturmaßnahme

Zwei Dokumente sind bei uns nicht in der Dokumentenlenkung. Welche Korrektur und Korrekturmaßnahme ist angemessen?

Antwort:

Sie finden die Antwort in der Norm unter Kapitel 10.2.1

Qualitätsrelevante Dokumente müssen grundsätzlich gelenkt werden. Sie schreiben, dass davon offensichtlich zwei nicht gelenkt werden, obwohl diese wichtig sind.
Die Korrektur ist eine Sofortmaßnahme, d. h. dass Sie diese Dokumente in die Lenkung einbziehen, diese z. B. versionieren. Eine Korrekturmaßnahme basiert immer auf der Fehleranalyse und zielt auf die Ursache ab. Diese könnte etwa sein, dass Mitarbeiter nicht über die Lenkung Bescheid wussten. Somit könnte man einen neuen Ablauf der Dokumentenerstellung, Prüfung, Freigabe beschließen. Die Mitarbeiter müssten dann entsprechend instruiert werden.

Was angemessen ist, muss jedes Unternehmen selbst entscheiden. Im Normentext wird unterschieden zwischen:
- „muss“ gibt eine Anforderung an;
- „sollte“ gibt eine Empfehlung an;
- „darf“ gibt eine Zulässigkeit an;
- „kann“ gibt eine Möglichkeit oder ein Vermögen an.

Wirksamkeiten getroffener Korrekturmaßnahmen sind zu überprüfen, um weitere Fehler der gleichen Art möglichst zu vermeiden.

Für die Nichtkonformitäten und ihre Korrektur- bzw. Präventionsmaßnahmen sind dokumentierte Informationen erforderlich. Zum Nachweis der Erfüllung von Normforderungen dienen:

– Fehlererfassungsprotokolle
– Paretoanalysen
– Prüf- und Testnachweise
– Reklamationsanalysen
– Ursachenanalysen
– Anweisungen für Korrekturmaßnahmen
– Schulungsnachweise

Für die Planung und Umsetzung von Vorbeugungsmaßnahmen empfiehlt sich die Einführung und Dokumentation geeigneter Vorbeugungsmaßnahmen zur Fehlerbeseitigung, deren Erfolg in Abständen zu verifizieren ist.

Revision der DIN EN ISO 9001:2015

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Über die Experten

Christof Dahl

Dipl.-Kaufmann Christof Dahl , geb. 1971, arbeitete mehrere Jahre als Prüfungsleiter bei PricewaterhouseCoopers in Madrid. Seit 2003 ist er selbstständiger Unternehmensberater und Trainer für Qualitätsmanagement. Als Trainer ist er auch in der Auditoren-Ausbildung aktiv.


Michael Burghartz-Widmann

Michael Burghartz-Widmann, seit 1987 bei einem süddeutschen Automobilhersteller (seit 2010 in Teilzeit) sowie Unternehmensberater zu Themen wie Automotiv, 5S, KVP, Prozess- und Qualitätsmanagement, ist Trainer der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und GARP (IHK-Weiterbildung für die Themen Qualitätsmanagement). Er leitet den DGQ-Regionalkreis Stuttgart, ist Mitglied im Vorstand der DGQ und Mitglied in diversen Prüfungsausschüssen.


DIN EN ISO 9001:2015

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