nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
28.06.2018 IATF 16949
Frage & Antwort

Umgang mit vom Kunden vorgegebenen Bezugsquellen

In Kapitel 8.4.1.3 ist recht klar beschrieben, wie mit Setzteillieferanten umzugehen ist. Allerdings ist mir der Hintergrund nicht ganz klar. Vor allem die Notwendigkeit einer Lieferantenüberwachung gemäß Kapitel 8.4.2.4 und die damit einhergehende Bewertung der Lieferleistung. Denn wenn der Kunde einen speziellen Lieferanten vorgibt, hat die Bewertung der Lieferleistung des Lieferanten doch ohnehin keinen Einfluss auf meine innerbetrieblichen Entscheidungen, richtig?

Kontext:
Im konkreten Fall gibt ein Kunde einen Sortierdienstleister vor. Gemäß IATF müssen die Anforderungen des Kap. 8.4 (außer 8.4.1.2) erfüllt werden. Also auch die Lieferantenüberwachung. Gemäß Kap. 8.4.1.3 ist ein Ausschluss möglich wenn mit dem Kunden etwas anderes vereinbart ist. Wäre es denkbar mit dem Kunden zu vereinbaren, dass Anforderungen des Kap. 8.4 für Setzteil-Lieferanten durch uns nicht beachtet werden müssen (beispielsweise der Ausschluss einer Lieferantenüberwachung)?

Antwort:

Dies ist eine der IATF-Forderungen, die meiner persönlichen Meinung nach für Lieferanten kaum zumutbar ist. Ja - Sie haben die Forderung richtig verstanden und Ihren Vorschlag zur Erfüllung der Anforderung könnte ich hier auch nur wiederholen.

Versuchen Sie, mit dem Kunden eine individuelle Vereinbarung zur Zusammenarbeit festzulegen. Kundenvereinbarungen toppen immer die allgemeinen Forderungen der IATF 16949.

Besser wäre es jetzt nur noch gewesen, wenn Sie dieses Thema vor Auftragsannahme mit Ihrem Kunden geklärt und vereinbart hätten. Jetzt sind Sie auf seinen guten Willen angewiesen. Wenn er es ablehnt, müssen Sie den Setzteil-Lieferanten genau gleich behandeln, wie Ihre eigenen Lieferanten - obwohl Sie womöglich nicht der eigentliche Kunde sind.

IATF 16949

Unser Experte beantwortet Ihre Fragen zum Automobilstandard IATF 16949


Stellen Sie unserem Experten Ihre Frage!


Über den Experten

Hartmut Ide

Hartmut Ide hatte leitende Funktionen als Qualitätsmanager in der Autoindustrie inne. Seit 2008 arbeitet er als Berater für IQC - Ide Quality Consulting GmbH. Vom VDA QMC wurde er zum Mastertrainer IATF 16949 berufen. Für DGQ, VDA QMC und andere Organisationen ist er als Trainer und Prüfer für Auditoren und im QM-Bereich im Einsatz. Für das deutsche IATF Oversight Office übersetzte er den Standard IATF 16949 ins Deutsche.