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10.01.2018 IATF 16949
Frage & Antwort

Risikobewertung von Nacharbeit

Welche Faktoren sind bei der Risikobewertung von Nacharbeiten zu berücksichtigen?

Antwort:

Diese Frage lässt sich nicht absolut beantworten, sondern hängt natürlich stark von Ihren Produkten, Prozessen und Nacharbeitsschritten ab. Ganz allgemein kann man sagen: In Übereinstimmung etwa mit dem Produktlenkungsplan (PLP) oder anderen relevanten dokumentierten Informationen muss die Konformität mit der ursprünglichen Spezifikation verifiziert und sichergestellt werden.

Hier einige Anregungen, um Ihre Frage zu spezifizieren:
- Welche Risiken gibt es, dass die Produkte trotz Nacharbeit nicht vollständig spezifikationskonform sein könnten?
- Wie wird sichergestellt, dass auch nachgearbeitete Produkte alle geplanten Prüfungen durchlaufen haben?
- Wie, wo und durch wen dürfen sie wieder in den Produktionsprozess eingeschleust werden?
- Was kann bei der Demontage und erneuten Montage schief gehen (z.B. Wiederverwendung von Schrauben, Dichtungen usw.)?
- Welches Risiko besteht, dass die nachgearbeiteten Produkte im Feld ausfallen?
- Wie kann der Markt in so einem Fall bereinigt werden?
- Welche Risiken bestehen für den (unbedarften) Endverbraucher?

IATF 16949

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Über den Experten

Hartmut Ide

Hartmut Ide hatte leitende Funktionen als Qualitätsmanager in der Autoindustrie inne. Seit 2008 arbeitet er als Berater für IQC - Ide Quality Consulting GmbH. Vom VDA QMC wurde er zum Mastertrainer IATF 16949 berufen. Für DGQ, VDA QMC und andere Organisationen ist er als Trainer und Prüfer für Auditoren und im QM-Bereich im Einsatz. Für das deutsche IATF Oversight Office übersetzte er den Standard IATF 16949 ins Deutsche.