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17.01.2019 IATF 16949
Frage & Antwort

Chargenkonformität

im Kapitel 9.1.1.1 ist von Chargenkonformität als alternativer Methoden zur Prozessfähigkeit die Rede. Was muss ich mir darunter vorstellen und wie wird diese ermittelt?

Antwort:

Bei bestimmten Produktionsprozessen werden keine "einzeln ansprechbaren" Produkte hergestellt (z.B. Schrauben), sondern der Prozess erzeugt ein Produkt kontinuierlich - wie bei Strangpressprofilen, Klebebändern, Granulat oder Flüssigkeiten.

Die Konformität der Produkte kann in solchen Fällen nachvollziehbarerweise nicht mittels Prüfen bestimmter Merkmale an einzelnen Produkten und der daraus ermittelten Prozessfähigkeit nachgewiesen werden. Für solche Prozesse dürfen alternative Methoden angewendet werden, wie Nachweis der Chargenkonformität (engl.: batch conformance) mit der Spezifikation.

Chargenkonformität liegt vor, wenn die betreffende Produktionscharge gegen die Spezifikation geprüft wurde und alle spezifizierten Merkmale innerhalb der zulässigen Toleranzen liegen. Der große Unterschied zu "einzeln ansprechbaren" Produkten ist, dass wir bei der Prüfung der Chargenkonformität keine 50 einzelnen Messwerte bekommen, da wir ja keine 50 Teile haben. Somit kann für Prozesse dieser Art die "klassische" Prozessfähigkeit nicht nachgewiesen werden.

IATF 16949

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Über den Experten

Hartmut Ide

Hartmut Ide hatte leitende Funktionen als Qualitätsmanager in der Autoindustrie inne. Seit 2008 arbeitet er als Berater für IQC - Ide Quality Consulting GmbH. Vom VDA QMC wurde er zum Mastertrainer IATF 16949 berufen. Für DGQ, VDA QMC und andere Organisationen ist er als Trainer und Prüfer für Auditoren und im QM-Bereich im Einsatz. Für das deutsche IATF Oversight Office übersetzte er den Standard IATF 16949 ins Deutsche.