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28.02.2018 IATF 16949
Frage & Antwort

9.3.2.1 Managementreview

"Durch Risikoanalysen (wie FMEA) ermittelte Feldausfälle wird als Eingabe für die Managementbewertung vorausgesetzt."

Würden Sie bitte diese Anforderung etwas erläutern, denn tatsächliche Feldausfälle (Schadteile-/NTF-Prozess) bzw. durch Schichtlinienbetrachtung (Weibullanalyse) errechneten zukünftigen Feldausfälle werden im Management Review sowieso als Leistungsindikatoren zu Kulanz und Gewährleistung berücksichtigt.

Antwort:

Im entsprechenden Abschnitt steht nicht "Feldausfälle", sondern "potenzielle Feldausfälle". In Bezug auf die tatsächlich bereits angefallenen G-&K-Kosten haben Sie natürlich völlig Recht. Diese werden bereits berichtet.

Es kann aber sein, dass sich die Organisation (z. B. infolge einer 0-km-Beanstandung) mit der Überarbeitung der FMEAs beschäftigt und dabei feststellt, dass der beanstandete Fehler durch die bisherigen Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen nicht nur bis zum OEM durchgerutscht sein könnte, sondern sogar bis zum Endverbraucher. Es drohen also weitere, potenzielle Feldausfälle, die bislang weder tatsächlich auftraten, noch im Rahmen von G&K belastet wurden.

Die Organisation ist nun gut beraten, entsprechende Rücklagen zu bilden und Maßnahmen einzuleiten, um - im schlimmsten Fall - eine Insolvenz zu verhindern. Dies ist Aufgabe der obersten Leitung. Die Führung sollte natürlich nicht erst im jährlichen Managementbericht auf eine solche Situation hingewiesen werden. Aber laut IATF 9.3.2.1 zumindest in diesem Rahmen.

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Über den Experten

Hartmut Ide

Hartmut Ide hatte leitende Funktionen als Qualitätsmanager in der Autoindustrie inne. Seit 2008 arbeitet er als Berater für IQC - Ide Quality Consulting GmbH. Vom VDA QMC wurde er zum Mastertrainer IATF 16949 berufen. Für DGQ, VDA QMC und andere Organisationen ist er als Trainer und Prüfer für Auditoren und im QM-Bereich im Einsatz. Für das deutsche IATF Oversight Office übersetzte er den Standard IATF 16949 ins Deutsche.